Wirtschaftsnotizen

Schott investiert Millionen

"Wir wollen unseren Standort zukunftssicher und wettbewerbsfähig machen", sagt Thomas Gassner, seit acht Jahren Chef von Schott in Mitterteich (Kreis Tirschenreuth). Deshalb erweitern die Glas-Experten den Standort im Stiftland: Bis April 2016 will das Unternehmen "einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag" verbaut haben - unter anderem für eine neue Palettieranlage und Rohrwannen. (nt/az)

Steilmann will an die Börse

Das Bekleidungsunternehmen Steilmann will noch in diesem Jahr den Sprung aufs Börsenparkett wagen. Die Erlöse sollen komplett in Wachstumsinvestitionen fließen, erklärte das Management am Freitag im westfälischen Bergkamen. Die bisherigen Eigentümer, mehrere italienische Familien und Unternehmer, wollten im Zuge des Börsengangs keine Anteile abgeben. Das Unternehmen, zu dem unter anderem die Mehrheit an der börsennotierten Adler Modemärkte AG gehört, steigerte 2014 den Umsatz um gut ein Fünftel auf knapp 900 Millionen Euro und verdiente operativ (bereinigtes Ebita) 53,3 Millionen Euro. (dpa)

Bankenunion verspätet

Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem erwartet die nächsten Schritte der Bankenunion erst mit Verspätung. Die Vergemeinschaftung der Risiken wie etwa die - von Deutschland abgelehnte - Sicherung der Spareinlagen werde erst in "mindestens acht Jahren" kommen, sagte der niederländische Finanzminister dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Die EU-Kommission müsse zunächst konkrete Vorschläge vorlegen, wie die Banken sicherer gemacht werden könnten. (dpa)

Auftragsflaute am Bau

Die Auftragsflaute im deutschen Baugewerbe hat sich im Juli fortgesetzt. Der reale Order-Eingang sank gegenüber dem Vormonat saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Im Vorjahresvergleich sank der bereinigte Auftragseingang um 4,4 Prozent. Damit gingen in den ersten sieben Monaten des Jahres 0,1 Prozent weniger Bestellungen bei den Baufirmen ein als im Vorjahr. (dpa)

• Sparkasse: Automaten-GAU

Zehntausende Kunden in verschiedenen Bundesländern haben am Freitag über Stunden hinweg kein Geld an Sparkassenautomaten bekommen. Wer an einem von mehreren Tausend Geldautomaten im Rheinland, Bremen, Saarland, Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg Bares abheben wollte, hatte Pech: Die Geräte spuckten weder Geld noch Kontoauszüge aus, auch Überweisungen waren unmöglich. Erst am frühen Nachmittag konnte die Störung behoben werden. Grund für den Stillstand sei eine "recht flächendeckende Netzwerkstörung" gewesen, sagte ein Sprecher der Frankfurter Finanz-Informatik, die für die Sparkassen die Auszahlungsgeräte betreibt. (dpa)
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