Wirtschaftsnotizen

Horsch eröffnet Zentrum

Die Horsch Maschinen GmbH hat am Montag am Firmensitz in Schwandorf ein neues Schulungs- und Marketingzentrum eingeweiht. 8,2 Millionen Euro investierte der Hersteller von Sämaschinen und Pflanzenschutzspritzen in das "FITZentrum" mit einer 1200 Quadratmeter großen Ausstellungshalle, die bis zu 700 Gästen Platz bietet. Im Erdgeschoss befinden sich ein Empfangsbereich mit Shop und eine Cafeteria zur Bewirtung der Besucher, im oberen Stockwerk Schulungs- und Büroräume. (rid)

Air France: Sitzung gestürmt

Demonstranten haben aus Wut über Sparpläne der Fluggesellschaft Air France eine Sitzung des Betriebsrats gestürmt und den Personalchef bedrängt. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Personalvorstand Xavier Broseta am Montag mit zerrissenen Hemd aus einem Handgemenge flüchtete. Das Unternehmen kündigte eine Klage an. Auf dem Treffen am Flughafen Charles de Gaulle bei Paris wurde über die Sparpläne der Air-France-Spitze gesprochen, durch die nach Gewerkschaftsangaben bis zu 2900 Stellen in Gefahr sind. (dpa)

Deichmann will Sport Sperk

Europas größter Schuhhändler Deichmann baut sein Geschäft mit Sportartikeln aus. Über die Schweizer Deichmann-Tochter Ochsner-Sport wolle das Unternehmen den bayerischen Sportfachhändler Sport Sperk (Ottobrunn, bundesweit 13 Filialen) übernehmen, teilte ein Ochsner-Sprecher am Montag mit. Die zum 1. Januar 2016 geplante Übernahme werde über die deutsche Tochter des Schweizer Unternehmens erfolgen, hieß es. Die Kartellbehörden müssten dem Geschäft noch zustimmen. (dpa)

Schaeffler geht vom Gas

Der mittelfränkische Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler drosselt sein Tempo beim Börsengang. Hintergrund ist das schwierige Umfeld nach dem VW-Abgas-Skandal. Die ersten Aktien sollen nun erst von Freitag an frei handelbar sein, teilte das Unternehmen am Montag mit. Ursprünglich hatte Schaeffler schon den Montag als ersten Handelstag ins Auge gefasst. Zudem will der Wälz- und Kugellagerhersteller nicht das gesamte 166 Millionen Stück umfassende Aktienpaket an die Börse bringen. Ein Teil solle erst im Frühjahr oder Frühsommer platziert werden - bei dann hoffentlich besserem Börsenumfeld. (dpa)

Hein Gericke schließt Läden

Der Motorradzubehörhändler Hein Gericke Europe will sich vor der drohenden Pleite gesund schrumpfen. Unter dem bereits eingeleiteten Schutzschirmverfahren solle das Filialnetz gestrafft werden, kündigte das Unternehmen am Montag in Düsseldorf an. Notwendig seien auch Einschnitte beim Personal. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf betreibt europaweit nach eigenen Angaben 67 Läden, davon 51 in Deutschland und beschäftigt rund 250 Mitarbeiter. (dpa)
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