Wirtschaftsnotizen

Samsung: Gewinnsprung

Der langjährige Smartphone-Marktführer Samsung rechnet für das dritte Quartal 2015 mit einem kräftigen Gewinnsprung. Der operative Gewinn wird nach dem Ergebnisausblick des größten südkoreanischen Technologie-Unternehmens im Jahresvergleich um knapp 80 Prozent auf 7,3 Billionen Won (5,6 Milliarden Euro) steigen. Der Umsatz sei um 7,5 Prozent auf 51 Billionen Won geklettert, teilte Samsung am Mittwoch mit. (dpa)

Neuer Vertriebschef bei ATU

Ulf Loesenbeck hat zum 1. Oktober die neu geschaffene Position des Chief Operating Officer (COO) bei der Werkstattkette ATU übernommen. Das teilte das Weidener Unternehmen am Mittwoch mit. Der 45-Jährige verantwortet demnach die Leitung von Vertrieb, Außendienst und Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Diplom- Wirtschaftsingenieur berichtet an Jörn Werner, den Vorsitzenden der Geschäftsführung. Loesenbeck hat laut Mitteilung zuvor unter anderem bei der Sachs-Group, bei Europart und der Berner-Group in leitenden Positionen gearbeitet. (üd)

Plus für Aufsichtsratschefs

Die Chefaufseher der Dax-Großkonzerne müssen sich einer Studie zufolge in diesem Jahr mit einer Erhöhung ihrer Vergütung von 2,1 Prozent begnügen. Zum Vergleich: Im Schnitt der vergangenen neun Jahre kletterten die Vergütungen jährlich um 8 Prozent, wie die Unternehmensberatung Towers Watson am Mittwoch in Frankfurt berichtete. Nach der jüngsten Hochrechnung von Towers Watson bekommen die Aufsichtsratsvorsitzenden von 29 Dax-Unternehmen 2015 im Durchschnitt 350 800 Euro nach 343 500 Euro im Vorjahr. An der Spitze steht Deutsche-Bank-Chefaufseher Paul Achleitner mit 808 000 Euro. (dpa)

Millionen für Tado

Die Münchener Firma Tado, die Heizungsanlagen über das Smartphone steuerbar macht, hat sich in einer Finanzierungsrunde 15,2 Millionen Euro frisches Geld von Investoren besorgt. Unter den Geldgebern sind Siemens Ventures, der britische Heizungs-Versicherer Home Serve und die Investment-Tochter des Energieerzeugers Statkraft, wie das Startup am Mittwoch bekanntgab. (dpa)

Athen besorgt sich Geld

Griechenland hat sich kurzfristig frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt, um am Freitag auslaufende Staatsanleihen im Wert von 1,4 Milliarden Euro ablösen zu können. Wie die Schuldenagentur PDMA berichtete, konnten am Mittwoch knapp 1,138 Milliarden Euro für 26 Wochen in Form ebenfalls kurzlaufender Staatspapiere aufgenommen werden. In der Finanzpresse wird damit gerechnet, dass das restliche Geld am Donnerstag in die Staatskasse fließt. Dann dürfte Athen wie üblich im Rahmen eines gesonderten Verfahrens zusätzliche Wertpapiere in Höhe von 262 Millionen Euro versteigern. (dpa)
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