Wirtschaftsnotizen

Gewürze knapp und teuer

Die Großhandelspreise für viele Gewürze - von der Petersilie bis zum Pfeffer - sind derzeit so hoch wie lange nicht mehr. Schuld daran sind Wettereinflüsse, aber zum Teil auch eine das Angebot übersteigende Nachfrage. Das teilte der Fachverband der Gewürzindustrie am Freitag in Bonn mit. Der trockene Sommer habe in Europa massive Ernteausfälle bei Kräutern wie Petersilie, Thymian oder Schnittlauch verursacht, berichtete Hauptgeschäftsführer Dirk Radermacher. In der Folge seien die Preise deutlich gestiegen. Der Pfefferpreis befinde sich sogar auf einem historischen Höchstniveau. Rund zwei Drittel des deutschen Gewürzverbrauchs entfallen auf Großabnehmer wie das Fleischerhandwerk oder die Lebensmittelindustrie, nur ein Drittel landet in den Gewürzregalen der Supermärkte. (dpa)

Deutsche lieben Münzen

Auch wenn Verbraucher nur selten mit Ein- und Zwei-Cent-Münzen bezahlen: Nach Überzeugung der Deutschen Bundesbank wollen die wenigsten auf die kleinsten Geldstücke verzichten. "Die deutsche Bevölkerung hat nach unseren Untersuchungen eine positive Einstellung zu Kleinmünzen", sagt Notenbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Die Mehrheit sei gegen die immer wieder von Experten geforderte Abschaffung der kupferfarbenen Geldstücke. Nach einer früheren Schätzung der Bundesbank wird allerdings nur etwa jede fünfte Ein-Cent-Münze im Umlauf für das tägliche Einkaufen genutzt, bei der Zwei-Cent-Münze etwa nur jede vierte, sagte Thiele. "Das heißt also: 75 Prozent sind verloren oder im Einmachglas oder sonst wo." (dpa)

Porsche steigert Verkäufe

Nach der Sommerpause haben die Verkäufe von Porsche wieder angezogen. Im September lieferte die Stuttgarter VW-Tochter weltweit 20 475 Autos an Kunden aus, wie Porsche am Freitag mitteilte. Das ist ein Plus von 29 Prozent im Vergleich zu Vorjahresmonat. Den größten Zuwachs verbuchte Porsche in Europa, wo der Hersteller um 51 Prozent zulegte. In den USA, China und Deutschland erhöhten sich die Auslieferungen jeweils um etwa ein Viertel. (dpa)
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