Wirtschaftsnotizen

"Bachelor plus" bei ATU

18 Studenten haben bei ATU ihr duales Studium zum Bachelor of Arts für das Kfz-Gewerbe begonnen. Jetzt trafen die Studierenden erstmals in die ATU-Academy in Weiden zusammen. Neben dem Studium, in dem Module wie Betriebsorganisation, Marketing, Qualitäts- und Projektmanagement oder Buchführung behandelt werden, werden die jungen Männer auch in der Werkstatt stehen. Das duale Studium inklusive Kfz-Meister-Ausbildung dauert fünf Jahre. "Es handelt sich um ein integriertes Konzept. Die Teilnehmer sind gleichzeitig Azubi, in der Meisterausbildung und Student", beschreibt Studienberater Holger Oswald das Projekt "Bachelor plus". Erst seit vergangenem Jahr gibt es den neuen Studiengang, da gab es nur zwei Studenten bei ATU. (nt/az)

BMW ist "exzellent"

Mit dem Gewinn des EFQM Excellence Awards 2015 bescheinigt eine internationale Jury dem Regensburger Werk der BMW Group eine herausragende Leistungsfähigkeit. Bei der Preisverleihung am Donnerstag in Brüssel wurde das Werk in vielfacher Hinsicht als "exzellente Organisation" ausgezeichnet. Die Flexibilität, die Führungskultur und die Veränderungsbereitschaft sind nach Einschätzung der Jury ebenso vorbildlich wie die Einbindung von Mitarbeitern, Partnern und gesellschaftlichen Gruppen im Umfeld. Beim Wettbewerb, an dem sich 16 Unternehmen aus ganz Europa beteiligt haben, werden die Bewerber mehrtägig auf Herz und Nieren geprüft. (nt/az)

Pfleiderer: Fusion später

Der Holzverarbeiter Pfleiderer muss seine Börsenpläne in Polen vorerst auf Eis legen. Die polnische Tochtergesellschaft Pfleiderer Grajewo habe die geplante Verschmelzung aufgrund widriger Marktverhältnisse verschoben, teilte die Pfleiderer GmbH am Freitag in Neumarkt mit. Gegenwärtig sei es nicht möglich, einen Preis zu erzielen, der den Wert der Gruppe angemessen reflektiere, sagte der Geschäftsführer der Pfleiderer-Gruppe, Michael Wolff. Mit der Verschmelzung sollten bis 2018 jährliche Synergieeffekte von 30 Millionen Euro erreicht werden. (nt/az)

Sparkassen prüfen Fusion

Die Sparkassen Ingolstadt, Eichstätt und Pfaffenhofen erwägen laut einem Bericht des "Donaukurier" zu fusionieren. Der Ingolstädter Sparkassenchef Dieter Seehofer sagte der Zeitung: "Wir befinden uns im Frühstadium der Überlegungen, indem wir alle strategischen Optionen prüfen." Die wirtschaftliche Lage sei schwieriger geworden. Niedrige Zinsen und strengere Auflagen machen den Häusern zu schaffen, die Gewinne sinken, wie der Ingolstädter Sparkassensprecher Jörg Tiedt erklärte. Die neue Sparkasse hätte etwa 1300 Beschäftigte und eine Bilanzsumme von sechs Milliarden Euro. (dpa)
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