Wirtschaftsnotizen

Warnstreik bei Goldsteig

Am Montag haben nach Angaben der Gewerkschaft NGG 160 Mitarbeiter von Goldsteig (Cham) für mehrere Stunden die Arbeit niedergelegt. Die Beschäftigten fordern eine Erhöhung der Löhne um 150 Euro. Damit reihten sich die Beschäftigten des Oberpfälzer Milch- und Käseproduzenten in die bayernweite Streikwelle in der Milchwirtschaft ein. Warnstreiks gab es laut NGG auch bei der Molkerei Meggle in Wasserburg am Inn (Kreis Rosenheim) sowie bei den Neuburger Milchwerken in Neuburg an der Donau. (bm)

Luftverkehr wächst weiter

Der Himmel über Deutschland wird immer voller. In den ersten neun Monaten gab es an den deutschen Flughäfen 1,7 Millionen Starts und Landungen, nach Branchenangaben vom Montag ein Plus von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im gleichen Zeitraum zählten die Flughäfen rund 165 Millionen Gäste, 4,3 Prozent mehr als zuvor. Mit größeren Flugzeugen allein lasse sich das Passagierwachstum nicht mehr auffangen, erklärte der Flughafenverband ADV. Es müssten Flughäfen erweitert werden. Wachstumstreiber war vor allem der Interkontinentalverkehr, der um 5,2 Prozent zunahm. Auch der Europaverkehr und der innerdeutsche Verkehr legten zu. Trotzdem könne mehr als die Hälfte der international klassifizierten Flughäfen in Deutschland keine Gewinne erzielen, erklärte der Verband. Das liege an sinkenden Entgelten und höheren Kosten für die Sicherheit. (dpa)

MTU sieht sich auf Kurs

Der Münchener Triebwerksbauer MTU sieht sich nach einem starken Sommergeschäft weiter im Steigflug. Im dritten Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1,06 Milliarden Euro

Mitarbeiter der MTU Aero Engines arbeiten an einem Flugzeugtriebwerk.       Bild: MTU Aero Engines/dpa
und damit sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das teilte das im MDax notierte Unternehmen am Montag mit. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern sprang um 20 Prozent auf gut 120 Millionen Euro nach oben, der bereinigte Überschuss wuchs um 25 Prozent auf 84 Millionen Euro. Damit verdiente das Unternehmen mehr als von Analysten erwartet. (dpa)

Gericht für Flüchtlinge

Für die Belieferung von Flüchtlingsunterkünften nimmt der Kantinenkost-Hersteller Apetito neue Rezepte ins Programm. "Aktuell sind wir dabei, neue Gerichte zu entwickeln, die sich speziell auf die Bedürfnisse der Menschen in den Asylbewerberunterkünften ausrichten", sagte ein Unternehmenssprecher. Das Liefervolumen an die Flüchtlingsunterkünfte sei zuletzt gestiegen. Neben anderen Gewürzen wie Kurkuma und Koriander geht es bei den Gerichten für die Flüchtlinge auch um das Fleisch. "Die Betreiber der Einrichtungen, die die Mahlzeiten bestellen, achten insbesondere darauf, dass die Gerichte kein Schweinefleisch enthalten." (dpa)
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