Wirtschaftsnotizen

Infineon plant Übernahme

Ein Bericht über die mögliche Übernahme eines Konkurrenten hat die Infineon-Aktie am Dienstag unter Druck gesetzt. Der Börsenkurs des Halbleiterkonzerns fiel. Infineon habe im Rennen um die Übernahme des US-Halbleiterherstellers Fairchild die Nase vorn, weil das Unternehmen mehr zahlen wolle als andere Interessenten, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Gespräche dauerten aber noch an. Infineon teilte auf Anfrage mit, Marktgerüchte würden nicht kommentiert. Im Januar hatte Infineon die größte Übernahme seiner Firmengeschichte unter Dach und Fach gebracht. Der Chiphersteller hatte für 2,5 Milliarden Euro den amerikanischen Rivalen International Rectifier gekauft. (dpa)

Überlange Arbeitszeiten

Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit ist von 38,2 Stunden im Jahr 1992 auf 35,3 Stunden 2014 gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Das liege allerdings allein daran, dass inzwischen 28 Prozent (1992: 14 Prozent) der Erwerbstätigen nur teilzeitbeschäftigt sind. Gleichzeitig arbeitet inzwischen aber auch jeder achte Vollzeit-Erwerbstätige regelmäßig mehr als 48 Stunden in der Woche. Vor allem Selbstständige und Führungskräfte verbrächten oft so viel Zeit im Job, dass ihre Arbeitszeit nach internationaler Konvention "überlang" ist, betonten die Statistiker. Inzwischen arbeiteten gut ein Viertel der Erwerbstätigen (26 Prozent) regelmäßig in der Zeit von 18 bis 23 Uhr, hieß es weiter. 1992 hatte der Anteil 15 Prozent betragen. Der Anteil der Erwerbstätigen, die samstags arbeiten, stieg von 20 Prozent (1992) auf 26 Prozent (2014). Der Anteil der Sonntagsarbeiter legte von 10 auf 14 Prozent zu. (dpa)
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