Wirtschaftsnotizen

Autos gut in Schuss

Autos fallen bei TÜV-Untersuchungen in Bayern seltener durch als im Bundesdurchschnitt. Gut 68 Prozent der mehr als zwei Millionen untersuchten Fahrzeuge im Freistaat seien mängelfrei gewesen, teilte der

Beim TÜV fallen etwas weniger Autos durch als früher. Bild: dpa
TÜV Süd am Mittwoch mit. Der Anteil der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln lag in Bayern bei 20 Prozent, bundesweit bei 22,6 Prozent (minus 0,9 Punkte). Seit dem Vorjahr habe sich die Quote in Bayern um 1,3 Prozentpunkte verbessert. In diesem Ergebnis spiegle sich sowohl bessere Wartung als auch die höhere Qualität der Neuwagen wider, erklärte der TÜV Süd. Für den TÜV-Report wurden 8,8 Millionen Hauptuntersuchungen zwischen Juli 2014 und Juni 2015 ausgewertet. (dpa)

Wachstum durch Nivea

Neue Produkte rund um die Kernmarke Nivea und eine starke Nachfrage aus Schwellenländern sind die Treiber für das Wachstum des Beiersdorf-Konzerns. Durch veränderte Wechselkurse fiel der Umsatz in den ersten neun Monaten nominal mit 5,0 Milliarden Euro sogar um 6,8 Prozent höher aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte Beiersdorf am Mittwoch in Hamburg mit. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen kletterte um knapp zwölf Prozent auf 750 Millionen Euro. Gleichzeitig nahm Beiersdorf die Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht zurück. Ursache ist eine Stagnation bei der Klebstoff-Tochter Tesa, die auch als Zulieferunternehmen für die Industrie tätig ist. (dpa)

Erhebliche Unterschiede

Auch 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung gibt es bei der Zahlung von Weihnachtsgeld erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West: 56 Prozent der westdeutschen Beschäftigten bekommen die Leistung, die zwischen einigen hundert Euro und einem vollen Monatsgehalt schwankt, aber nur 40 Prozent der Mitarbeiter in Ostdeutschland. Das hat das Tarifarchiv der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung herausge-

Das Weihnachtsgeld ist auch ein warmer Regen für den Handel. Bild: dpa
funden. Ein zentrales Kriterium für den Erhalt des Weihnachtsgeldes ist die Tarifbindung: In Betrieben mit Tarifvertrag bekommen demnach fast drei Viertel (72 Prozent) der Mitarbeiter die Leistung, in nicht tarifgebundenen sind es 42 Prozent. Der zusätzliche Geldsegen nutzt nicht zuletzt dem Handel: "Nach meiner Einschätzung wird ein großer Teil in der Tat direkt für die Weihnachtseinkäufe verwendet", sagte der Leiter des Tarifarchivs, Reinhard Bispinck. (dpa)
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