Wirtschaftsnotizen

Mehr Brillen verkauft

Die Augenoptiker-Kette Fielmann hat in den ersten neun Monaten mehr Brillen verkauft. Der Absatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent auf 5,77 Millionen Brillen, wie Fielmann am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Der Konzernumsatz kletterte um 5,9 Prozent auf 987 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn lag mit 8,6 Prozent im Plus und erreichte für die ersten neun Monate 193,4 Millionen Euro. Der Konzern beschäftigt gegenwärtig gut 17 300 Mitarbeiter, davon mehr als 3000 Auszubildende. (dpa)

Heimat-Geschäft schwächer

Die Geschäfte mit der heimischen Landwirtschaft tragen immer weniger zur Bilanz des Münchener Energie- und Agrarkonzerns Baywa bei. Stattdessen erwirtschaftet das Unternehmen inzwischen mehr als die Hälfte seines Ergebnisses mit internationalen Beteiligungen und der Sparte erneuerbare Energien. Das geht aus der Bilanz der ersten drei Quartale vor, die Vorstandschef Klaus Lutz am Donnerstag in München vorstellte. Der Umsatz sank in den ersten drei Quartalen 2015 von 11,4 auf 11,1 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg dagegen von 74,5 auf 75,3 Millionen Euro. (dpa)

Uvex baut Werk in Russland

Der Sport- und Schutzhelm-Hersteller Uvex will mit einem eigenen Werk in Russland seine starke Marktposition in dem Land sichern und ausbauen. Zunächst sollen in der russischen Fabrik nur Sicherheitshelme produziert werden; Schutzbrillen könnten aber folgen, sagte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag. Das in Fürth ansässige Unternehmen reagiere damit auf die Sanktionen von Moskau. Russische Unternehmen seien angehalten, auf Exporte aus Ländern wie Deutschland zu verzichten. Mit einem Werk in Russland könnten weitere Umsatzrückgänge verhindert werden. Im Geschäftsjahr 2014/15 steigerte die Uvex Group ihren Umsatz um sechs Prozent auf 387 Millionen Euro. (dpa)

Deutsche Bank zahlt

Wegen Verstößen gegen US-Sanktionsrecht zahlt die Deutsche Bank 258 Millionen Dollar (238 Millionen Euro). Einen entsprechenden Vergleich, der zudem die Kündigung von sechs involvierten Mitarbeitern und die Verpflichtung eines externen Aufsehers vorsehe, gab die New Yorker Finanzaufsicht DFS am Mittwoch bekannt. Das größte deutsche Geldhaus soll zwischen 2003 und 2006 verbotene Geschäfte für Klienten aus Ländern wie Syrien, Iran, Libyen, Sudan und Burma abgewickelt haben, die auf der US-Sanktionsliste stehen. (dpa)
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