Wirtschaftsnotizen

BER: Politik soll weichen

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert einen Rückzug der Politik aus dem Aufsichtsrat des Hauptstadtflughafens BER. "Der Aufsichtsrat muss weniger politisch, mehr fachlich besetzt werden", sagte BdSt-Präsident Reiner Holznagel den "Potsdamer Neuesten Nachrichten". Nötig sei am Flughafen nicht nur eine starke Geschäftsführung, "sondern auch ein knallharter Aufsichtsratsvorsitzender - und zwar kein Politiker". (dpa)

Arcandor: Langes Aufräumen

Mehr als sechs Jahre ist es her, dass der Handelskonzern Arcandor mit seinen Töchtern Karstadt und Quelle Insolvenz angemeldet hat - doch ein Ende der Aufräumarbeiten ist nicht in Sicht. Das Insolvenzverfahren werde noch "viele Jahre" dauern, sagte Arcandor-Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch. Grund dafür seien vor allem Rechtsstreitigkeiten, die zum Teil wohl erst in höchster Instanz entschieden werden müssten. Jauch machte den Gläubigern kaum Hoffnung, noch nennenswerte Summen zurückzuerhalten. (dpa)

Stecker gezogen

Weil Verbraucher ihre Stromrechnung nicht bezahlen können, haben die Energieversorger Medienberichten zufolge im vorigen Jahr so oft die Leitungen abgeklemmt wie noch nie. Auch beim wichtigen Heizenergieträger Gas soll es bundesweit erneut mehr Unterbrechungen bei säumigen Haushaltskunden gegeben haben. Die Zahl der Stromsperren sei 2014 auf den Höchstwert von fast 352 000 Fällen gestiegen, berichten die "FAZ" und "Spiegel online" unter Berufung auf einen Bericht der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamts. Das wären rund 7000 Stromsperren oder 2 Prozent mehr Fälle als 2013. (dpa)
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