Wirtschaftsnotizen

Mittelstand bedroht

Digitale Wirtschaftsspionage bedroht nach Einschätzung von BND-Präsident Gerhard Schindler vor allem Mittelständler. Rund 1300 kleinere Unternehmen seien auf bestimmten, speziellen Gebieten Weltmarktführer, sagte der Präsident des Bundesnachrichtendienstes am Samstag in Berlin beim Wirtschaftsgipfel der "Süddeutschen Zeitung". In den meisten Fällen flössen Informationen von Unternehmen unbemerkt über Jahre ab. Die Gefahr gehe vor allem von staatlichen Akteuren aus. (dpa)

Zwölf Milliarden für Athen

Griechenland kann bis zu zwölf Milliarden Euro aus dem Rettungsprogramm der Euro-Partner erhalten. Das berichtete Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem nach wochenlangen Verhandlungen zwischen Geldgebern und Athener Regierung am Samstag. Der Euro-Rettungsschirm ESM werde am Montag die Auszahlung von zwei Milliarden Euro billigen. Dieses Geld ist für den Haushalt in Athen bestimmt und sollte im Oktober fließen. Doch es gab Verzögerungen, unter anderem wegen der Neuwahlen im September. (dpa)

Ausreichend Haselnüsse

Haselnüsse - wichtige Zutat im Weihnachtsgebäck. Bild: dpa
Nach dem Haselnuss-Engpass in der Weihnachtszeit 2014 müssen die Verbraucher in diesem Jahr keinen Mangel befürchten: Die Preise sind wegen einer mäßigen Ernte zwar weiter hoch - leere Regale bei gemahlenen oder ganzen Nüssen erwartet die Süßwarenindustrie aber nicht noch einmal. "Es gibt keinen Engpass", sagte der Vorstandschef des Süßwarenhandelsverbandes Sweets Global Network, Hans Strohmaier. (dpa)
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