Wirtschaftsnotizen

Deutschlands Beste

BHS Tabletop stellt mit Verena Reichenberger Deutschlands beste Auszubildende im Ausbildungsberuf Industriekeramikerin Dekorationstechnik. Das teilte der Porzellanhersteller am Montag mit. Die 20-Jährige aus Waldershof (Kreis Tirschenreuth) hat ihre Ausbildung mit der Abschlussnote 1,2 abgeschlossen und war bei der IHK-Abschlussfeier in ihrem Ausbildungsberuf

Verena Reichenberger. Bild: hfz
als beste Auszubildende in Bayern ausgezeichnet worden. Auch deutschlandweit hatte Reichenberger das beste Prüfungsergebnis. "Das ist eine tolle Leistung - Hut ab!" lobte Personalleiter Jörg Dietze. "Als Unternehmen macht es uns natürlich stolz, wenn wir solche Top-Absolventen hervorbringen." Am 14. Dezember wird Reichenberger von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) ausgezeichnet. (nt/az)

Bayern: Export floriert

Die bayerischen Unternehmen haben in den ersten neun Monaten des Jahres von der guten Auslandsnachfrage profitiert. Bis Ende September wurden Waren im Wert von 133,4 Milliarden Euro exportiert; das seien knapp sechs Prozent mehr gewesen als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Landesamt am Montag mit. Beim Import lag der Zuwachs bei gut sieben Prozent. Wichtigste Exportgüter aus Bayern blieben Autos und Maschinen sowie Fahrzeugteile. (dpa)

Klage gegen Bettensteuer

Zwei Hoteliers aus Bremen und Hamburg wehren sich vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen die Bettensteuer. Sie hätten Klagen eingereicht, teilte ein Gerichtssprecher am Montag mit. Nach Ansicht der Kläger sind die Abgaben verfassungswidrig. Touristen müssen in Bremen seit Ende 2012 ein bis drei Euro pro Übernachtung zahlen. In Hamburg orientiert sich die Anfang 2013 eingeführte Abgabe am Nettozimmerpreis. Damit verstießen die beiden Länder gegen Bundesgesetze, sagte Rechtsanwalt Rupert Scholz, der die Hoteliers vertritt. Derzeit erheben nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) 19 Kommunen eine Übernachtungssteuer. (dpa)

Italien privatisiert Bahn

Italien beginnt mit der Teilprivatisierung der staatlichen Eisenbahn. Bis zu 40 Prozent des Unternehmens sollten an die Börse gebracht werden, sagte Verkehrsminister Graziano Delrio am Montag in Rom der Nachrichtenagentur Ansa zufolge. Das Schienennetz solle aber im Staatsbesitz bleiben und allen Nutzern gleiche Konditionen bieten. Der 40-Prozent-Anteil solle an Einzelaktionäre und institutionelle Anleger verkauft werden. Die Mitarbeiter der Bahn würden dabei besonders berücksichtigt. Ein Datum nannte der Minister nicht. Mit der Teilprivatisierung solle unter anderem die Effizienz des Bahnsystems verbessert werden. Es gebe einen zu großen Abstand zwischen den Hochgeschwindigkeitsdiensten einerseits sowie den regionalen und Pendlerdiensten der Bahn anderseits, sagte Delrio. (dpa)
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