Wirtschaftsnotizen

Wirtschaftsstarke Städte

Vier der zehn wirtschaftsstärksten Städte in Deutschland liegen einer Studie zufolge in Bayern. Neben Spitzenreiter München sind Ingolstadt (2), Erlangen (3) und Regensburg (7) unter den Topplatzierten des Rankings, das die Wirtschaftskraft der Städte miteinander vergleicht. Das teilten das Internetportal Immobilienscout24 und die Zeitschrift "Wirtschaftswoche" am Freitag mit. München punkte etwa mit hoher Lebensqualität, der Entwicklung des Immobilienmarkts sowie einer ausgeglichenen und zukunftstauglichen Wirtschaftsstruktur. Die Rangliste zur Wirtschaftslage wird von den Autostädten Ingolstadt und Wolfsburg angeführt. Für die digitale und vernetzte Wirtschaft ist Erlangen als Zweitplatzierter nach Darmstadt besonders gut aufgestellt. Beide Städte haben viele Unternehmen, die sich mit der vernetzten Industrie auseinandersetzen. Hinzu kämen viele Absolventen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Rang drei belegt München. (dpa)

Keine Alleskönner

Küchenmaschinen machen das Kochen nicht besser. Die Stiftung Warentest ließ sechs Küchenmaschinen und drei Standmixer mit Kochfunktion Testessen zubereiten - und kam zu dem Fazit: Mit herkömmlichen Küchenutensilien wird das Essen genauso lecker wie mit den zwischen 95 und 1120 Euro teuren Maschinen. Allerdings lassen die Geräte nichts anbrennen oder überkochen - und sparen ein wenig Zeit. Diese brauche man beim Reinigen mancher Geräte auch wieder auf, berichtet die Zeitschrift "Test" (Ausgabe 12/2015). Und: Nicht immer gelingen die Gerichte aus den firmeneigenen Kochbüchern, wie dies vom Hersteller garantiert wird. Küchenmaschinen vereinen die Funktionen von mehreren Geräten wie Mixer, Fleischwolf und Teigkneter. Grundsätzlich urteilen die Tester: Jedes Gerät hat Schwächen und Stärken. Großes Defizit: Die Geräte sind laut - je nach Kochtätigkeit lauter als Waschmaschinen beim Schleudern. (dpa)

Platzeck als Schlichter

Der frühere brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck soll im Lufthansa-Tarifkonflikt mit dem Kabinenpersonal schlichten. Das teilte Nicoley Baublies, Vorsitzender der Gewerkschaft Ufo, am Freitag mit.

Matthias Platzeck. Bild: dpa
Ein Lufthansa-Sprecher sagte: "Wir sind mit Herrn Platzeck im Gespräch und hoffen, ihn als Schlichter gewinnen zu können." Termine oder einen Fahrplan für eine Schlichtung gebe es noch nicht. Mitte der Woche hatte sich die Konzernführung mit der Flugbegleitergewerkschaft darauf geeinigt, offene Fragen, die nur das Kabinenpersonal betreffen, im Rahmen einer Schlichtung zu klären. Der SPD-Politiker Platzeck hatte im Sommer gemeinsam mit dem thüringischen Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) erfolgreich den Bahn-Tarifkonflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL geschlichtet. Am Freitag gingen die Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi für rund 33 000 Lufthansa-Beschäftigte vor allem der Bodendienste in eine weitere Runde. (dpa)
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