Wirtschaftsnotizen

Richter verdoppeln Tempo

Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, muss in den kommenden Wochen noch häufiger auf der Anklagebank im Münchener Landgericht Platz nehmen. Bis Weihnachten haben die Richter drei zusätzliche Verhandlungstage angesetzt, um den Mammutprozess um versuchten Prozessbetrug im Fall Kirch nach sieben Monaten Dauer bald zum Abschluss zu bringen. Bislang mussten Fitschen und die anderen Angeklagten nur jeden Dienstag ins Gericht - in dieser und zwei weiteren Wochen im Dezember steht auch der Montag im Terminkalender. Fitschen muss sich zusammen mit seinen Vorgängern Josef Ackermann und Rolf Breuer sowie zwei weiteren Angeklagten wegen versuchten Prozessbetrugs verantworten. (dpa)

Geld für Piraeus-Bank

Die griechische Piraeus-Bank bekommt eine Finanzspritze von 2,72 Milliarden Euro. Auch private Investoren sollen helfen, den Kapitalbedarf der Bank zu decken, wie die EU-Kommission am Sonntag mitteilte. Die Bank ist laut der Brüsseler Behörde der wichtigste Kreditgeber für griechische Firmen und Privatleute. Sie war neben drei anderen großen Banken von der europäischen Bankenaufsicht überprüft worden. Griechenland kann im Rahmen des Rettungsprogramms auf bis zu zehn Milliarden Euro zurückgreifen, um seine Banken mit Kapital auszustatten. (dpa)

Deutsche Wohnen kämpft

Der Übernahmepoker zwischen Deutschlands größtem Immobilienkonzern Vonovia und der Deutschen Wohnen AG ist um eine Wendung reicher. Die Deutsche Wohnen verleibt sich Wohnungen für rund 1,2 Milliarden Euro ein und will damit offensichtlich die Übernahme durch Vonovia (früher Deutsche Annington) abwehren. Nach einer Vereinbarung vom Freitag kauft die Deutsche Wohnen vom Augsburger Konkurrenten Patrizia rund 13 600 Wohnungen, teilte Deutsche Wohnen mit. (dpa)
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