Wirtschaftsnotizen

Großauftrag für Witron

Witron kommt mit dem norwegischen Großdiscounter Rema 1000 ins Geschäft. Wie der in Parkstein (Kreis Neustadt/WN) ansässige Hersteller von Logistik-Technik mitteilt, wird Rema 1000 ein neues Verteilzentrum in Stavanger (Norwegen) mit einem System aus der Oberpfalz ausstatten. Ab Anfang 2018 sollen von dort aus sämtliche Rema-Supermärkte im Südwesten Norwegens mit rund 6000 Artikeln aus dem Trocken-, Frische- und Tiefkühlsortiment versorgt werden. Witron ist laut eigenen Angaben für die Planung, Umsetzung und Inbetriebnahme von IT, Steuerung und Mechanik verantwortlich, ebenso künftig für die Wartung und Instandhaltung der Anlage. (nt/az)

Inflation leicht gestiegen

Steigende Preise für Nahrungsmittel haben die Inflation in Deutschland auf niedrigem Niveau erneut etwas anziehen lassen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden berichtete, erhöhte sich die jährliche Teuerung von 0,3 Prozent im Oktober voraussichtlich auf 0,4 Prozent im November. Haushaltsenergie und Kraftstoffe waren für Verbraucher zwar 7,5 Prozent günstiger als vor einem Jahr. Im Oktober hatte das Minus auf Jahressicht aber noch bei 8,6 Prozent gelegen. Zudem beschleunigte sich der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln von 1,6 auf 2,3 Prozent. (dpa)

Freihandel mit China

Südkorea hat ein Freihandels- abkommen mit seinem größten Handelspartner China ratifiziert. In den kommenden 20 Jahren sollen die Einfuhrzölle für mehr als 90 Prozent der Waren im bilateralen Handel wegfallen, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Montag meldete. Das Abkommen gilt für 22 Bereiche, darunter Finanzen und Internethandel. Ausnahmen bilden unter anderem Reis und Autos. Seoul erwartet durch die Liberalisierung des Handels einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um fast einen Prozentpunkt in den ersten zehn Jahren nach dem Inkrafttreten des Pakts. Das Handelsvolumen mit China erreichte 2014 Behördenangaben zufolge etwa 235 Milliarden Dollar. Nach einem Abkommen mit der EU war 2012 auch ein Handelspakt zwischen Südkorea und den USA wirksam geworden. (dpa)

Schrumpfkur bei Gigaset

Der angeschlagene Telefonhersteller Gigaset streicht auf dem Weg zur Neuausrichtung in den kommenden Jahren fast die Hälfte seiner Arbeitsplätze. Von den derzeit weltweit 1250 Jobs sollten bis Ende 2018 etwa 550 wegfallen. Das teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Mit den Stellenstreichungen solle das Geschäftsfeld Schnurlostelefonen für Privatkunden wieder nachhaltig profitabel gemacht werden. Gigaset-Chef Charles Fränkl betonte: "Für uns bedeutet der Unternehmensumbau und die Anpassung der Kostenstrukturen keinesfalls einen Rückzug, sondern ein besseres Einstellen auf den Markt." (dpa)
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