Wirtschaftsnotizen

Neue Cherry GmbH

Zum 1. Januar 2016 will die ZF Friedrichshafen AG in Auerbach (Kreis Amberg-Sulzbach) die Herstellung von Computer-Tastaturen in eine neue Cherry GmbH ausgliedern. In Auerbach sind davon 200 Beschäftigte betroffen, der Standort soll erhalten bleiben. Laut der ZF-Betriebsratsvorsitzenden Sonja Hahn gilt eine zweijährige Beschäftigungsgarantie. Cherry war 2008 vom Automobilzulieferer ZF übernommen worden. (nt/az)

Eisenerz auf Tiefststand

Der Preis für den wichtigen Stahlrohstoff Eisenerz ist am Montag auf den tiefsten Stand seit der weltweiten Wirtschaftskrise 2009 gefallen. Zum Wochenauftakt sank er unter die Marke von 40 US-Dollar je Tonne. Der letzte Tiefstand stammte aus dem Mai 2009. Der vom Informationsdienst Metal Bulletin ermittelte Preis sank nun bis auf 39,06 Dollar. Experten erklärten dies unter anderem mit einer schwachen Nachfrage aus China. (dpa)

GE: Verkauf gescheitert

Der geplante milliardenschwere Verkauf der Haushaltsgerätesparte von General Electric (GE) an den schwedischen Konkurrenten Electrolux ist gescheitert. Der US-Mischkonzern erklärte am Montag den Ausstieg aus dem vor mehr als einem Jahr vereinbarten Geschäft. Grund sind die massiven Bedenken der US-Wettbewerbshüter, die eine zu große Marktmacht der Schweden befürchtet hatten. (dpa)

Opel vor Millionenmarke

Nach einem erfolgreichen November sieht sich Opel auf dem besten Weg, 2015 im dritten Jahr in Folge Absatz und Marktanteil ausbauen zu können. Von Januar bis November stiegen die Neuwagenzulassungen in Europa um mehr als 38 000 Stück auf 1,02 Millionen Einheiten, wie die Opel-Gruppe am Montag nach vorläufigen Zahlen in Rüsselsheim berichtete. Damit sei die Marke von 1 Millionen verkaufter Fahrzeuge erstmals seit 2011 wieder bereits nach elf Monaten geknackt worden. Gleichzeitig stieg der Marktanteil im bisherigen Jahresverlauf nach den Angaben auf 5,81 Prozent - nach 5,74 Prozent im Gesamtjahr 2014. (dpa)

Grünes Licht für Vonovia

Das Bundeskartellamt hat keine Bedenken gegen die Pläne des größten deutschen Immobilienkonzerns Vonovia zur Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen. Es erteilte am Montag die Freigabe für das Vorhaben. Kartellamtspräsident Andreas Mundt betonte, die Vonovia werde bei einem Erfolg des Übernahmeangebots zwar ihre Position als Marktführer weiter ausbauen. Eine Beeinträchtigung des Wettbewerbs auf dem Wohnungsmarkt sei damit aber nicht verbunden. Nach wie vor sorgten Privatvermieter, kommunale Wohnungsunternehmen, Wohnungsbaugenossenschaften und gewerbliche Anbieter für genug Konkurrenz. Vonovia bietet für den Kauf des Konkurrenten rund 14 Milliarden Euro. (dpa)
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