Wirtschaftsnotizen

Großlager für Milchwerke

In Schwarzenfeld (Kreis Schwandorf) entsteht derzeit auf dem Grundstück der Naabtaler Milchwerke ein fast 40 Meter hohes Hochregallager für Milchprodukte. Die genaue Investitionssumme ist unbekannt. Milchwerke-Geschäftsführer René Guhl betont, das Projekt werde technisch-baulich eine "Oberpfälzer Gemeinschaftslösung": Wichtig sei die Lagerlogistik der Firma Witron (Parkstein/Kreis Neustadt/WN), denn in dem Hochregallager werden später keine Menschen beschäftigt sein. Als Bauunternehmen ist die Firma Wagner (Waldmünchen, Kreis Cham) an Bord. (nt/az)

Finanzsteuer: Keine Einigung

Deutschland, Frankreich und neun weiteren EU-Staaten ist es am Dienstag auch nach zweitägigen Verhandlungen nicht gelungen, sich endgültig auf eine gemeinsame Steuer auf Finanztransaktionen zu einigen. Das berichteten Diplomaten am Dienstag in Brüssel am Rande des EU-Finanzministertreffens. Es seien noch zahlreiche technische Fragen offen. Bislang hatten die Ressortchefs angestrebt, die Finanzsteuer bis 2016 einzuführen. Die geplante Abgabe funktioniert wie eine Mehrwertsteuer auf den Handel mit Bank- und Börsenprodukten. Dazu zählen etwa Aktien, Anleihen oder spekulative Papiere. (dpa)

China: Handel schrumpft

Chinas Außenhandel ist im November erneut um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat geschrumpft. Es ist der neunte Monat in Folge, in dem das Handelsvolumen rückläufig ist, wie die staatliche Zollverwaltung in Peking berichtete. Die Importe gingen im November um 5,6 Prozent auf 910 Milliarden Yuan (130 Milliarden Euro) zurück, während die Exporte um 3,7 Prozent auf 1,25 Billionen Yuan abnahmen. Der Handelsüberschuss stieg erneut um zwei Prozent auf 343 Milliarden Yuan. (dpa)

Deutsche Bank im Visier

Die Münchner Staatsanwaltschaft zweifelt an den Zeugenaussagen von Mitarbeitern der Deutschen Bank im Strafprozess gegen Co-Chef Jürgen Fitschen. Es bestehe der Verdacht, dass die Bank die Zeugenaussagen vorbereite und in Probe-Prozessen mit den Zeugen einstudiere, sagte Staatsanwalt Stephan Necknig vor dem Landgericht München. Dabei gehe es darum, den Zeugen zu sagen, was sie vor Gericht sagen sollen - "und wozu sie besser nichts sagen". Ein Anwalt der Deutschen Bank warf der Staatsanwaltschaft vor, die Mitarbeiter zu verleumden. (dpa)
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