Wirtschaftsnotizen

Compass bei Rodenstock

Der Rodenstock-Mehrheitseigentümer Bridgepoint reicht Anteile an Deutschlands größtem Brillenhersteller an den Investor Compass Partners weiter. Details zu der Transaktion gab Rodenstock am Mittwoch in München nicht bekannt. Auch, ob Bridgepoint die Mehrheit an dem Unternehmen behält, blieb offen. Gemeinsam wollten beide Gesellschafter künftig die Entwicklung des Unternehmens vorantreiben, hieß es. (dpa)

Konsolidierung erwartet

Die Bayern-LB rechnet nach dem Ende der West-LB mit einer weiteren Konsolidierung unter den Landesbanken. "Der Landesbankensektor wird sich vermutlich weiter verändern. Wir aber schauen hier in erster Linie auf uns und versuchen, uns optimal aufzustellen", sagte der stellvertretende Vorstandschef Edgar Zoller der "Börsen-Zeitung". Die nach der LBBW zweitgrößte deutsche Landesbank wolle im Konsolidierungsprozess keine aktive Rolle spielen. Nach der Restrukturierung sei die Bayern-LB heute einer der großen Firmenkunden- und Immobilienfinanzierer Deutschlands. (dpa)

Druck auf Adidas

Höhere Einkaufspreise und steigende Löhne erschweren künftige Gewinnsprünge beim Sportartikelhersteller Adidas. Die Beschaffungskosten dürften deswegen bis zum Jahr 2020 deutlich steigen. Das teilte der Dax-Konzern am Mittwoch anlässlich eines Investorentags in Herzogenaurach mit. 2016 kämen ungünstige Währungskurse hinzu. Mit Effizienzmaßnahmen und höheren Preisen für Sportkleidung will Adidas gegensteuern. "Wir sind gut gerüstet, um dem Kostendruck entgegenzuwirken, mit dem sich die gesamte Branche nächstes Jahr konfrontiert sehen wird", sagte Finanzchef Robin Stalker. An der Börse wurde das mit Enttäuschung aufgenommen. Am Nachmittag lag die Adidas-Aktie mit 2,55 Prozent im Minus bei 88,87 Euro und war damit schwächster Wert im Dax. (dpa)
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