Wirtschaftsnotizen

Absatzminus für VW

Die Volkswagen-Kernmarke VW hat in den ersten elf Monaten des Jahres einen deutlichen Rückgang der weltweiten Verkaufszahlen hinnehmen müssen. Von Januar bis November konnte VW nur 5 335 700 Fahrzeuge absetzen, das sind 4,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (5 589 100). Dies teilte Volkswagen am Freitag in Wolfsburg mit. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen demnach die Absatzzahlen zurück: VW verkaufte weltweit 496 100 Fahrzeuge, 2,4 Prozent weniger als im November 2014. Trotz der Affäre um Abgas-Manipulationen konnte VW im November aber zumindest in den wichtigen Absatzmärkten Europa und Asien seine Verkaufszahlen steigern. (dpa)

Verbraucherpreise gestiegen

Schneller steigende Preise für Nahrungsmittel haben die Inflation in Deutschland auf niedrigem Niveau etwas anziehen lassen. Im November lagen die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent über dem Vorjahresniveau nach 0,3 Prozent im Oktober, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Oktober 2015 stiegen die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent. Damit bestätigte die Behörde vorläufige Zahlen. Wie in den Vormonaten dämpften die Energiepreise die Gesamtteuerung deutlich. Allerdings hat sich der Preisrückgang der Energie von minus 9,3 Prozent im September auf minus 7,5 Prozent abgeschwächt. (dpa)

Ölpreise auf Mehrjahrestief

Die Ölpreise sind nach Zahlen zur aktuellen Fördermenge der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) erneut auf mehrjährige Tiefstände gefallen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent sank am Freitagmorgen bis auf 39,38 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Februar 2009. Zuletzt war der Preis mit sechs Cent nur geringfügig höher. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI hatte bereits am Vorabend mit 36,38 Dollar den tiefsten Stand seit dem Jahr 2009 erreicht. Zuletzt lag er 12 Cent darüber bei 36,50 Dollar. (dpa)

Gericht bremst Amazon

Das sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat Sonntagsarbeit bei Amazon in Leipzig am dritten und vierten Advent untersagt. Die Voraussetzungen für eine Bewilligung der Sonntagsarbeit am 13. und 20. Dezember lägen nicht vor, teilte das OVG am Freitag mit. Damit setzte sich die Gewerkschaft Verdi mit ihrem Widerspruch durch. Vor dem Verwaltungsgericht Chemnitz war die Gewerkschaft noch gescheitert. Das OVG beschloss nun aber, dass die Beschäftigung von bis 3000 Arbeitnehmern an den Adventssonntagen unrechtmäßig wäre. Die Landesdirektion Sachsen hatte die Sonntagsarbeit zuvor bewilligt. (dpa)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.