Wirtschaftsnotizen

HGAA: Verkauf geplatzt

Österreich muss den geplanten Verkauf der Balkan-Töchter der einstigen Staatsbank Hypo Alpe Adria (HGAA) neu anschieben. Die Frist zur Unterzeichnung des Vertrags sei ohne Unterschrift des US-Fonds Advent verstrichen, berichtete die Nachrichtenagentur APA am Freitag. Damit werde der Bieterprozess zum Teil neu aufgesetzt, gestoppt sei der Verkaufsprozess aber nicht. Das Südosteuropa-Netzwerk war aus der maroden Staatsbank vor deren Umwandlung zur Bad Bank herausgelöst worden. (dpa)

Einzelhändler im Plus

Deutschlands Einzelhändler haben im Oktober ihre Umsätze gesteigert und sich damit auch von dem Rückschlag im Vormonat erholt. Die Erlöse kletterten sowohl im Vergleich zum Oktober 2013 als auch im Vergleich zum September des laufenden Jahres, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Binnen Jahresfrist stiegen die Umsätze preisbereinigt (real) wie nominal um jeweils 1,7 Prozent. Von August auf September waren die Umsätze überraschend kräftig eingebrochen. (dpa)

Postangestellte protestieren

Mitten im Weihnachtsgeschäft regt sich Widerstand der Postbeschäftigten gegen den hohen Stand befristeter Arbeitsverhältnissen in dem Post- und Logistikkonzern. "Aus unserer Sicht wird das Instrument zu extensiv genutzt", sagte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, Thomas Koczelnik, am Freitag. Rund 23 500 zeitlich befristete Jobs seien schlicht zu viel. (dpa
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