Ytong-Hersteller Xella will 2015 an die Börse

Der Baustoffhersteller Xella plant noch in diesem Jahr einen Börsengang. Damit will er seine Schulden senken und mehr Spielraum für Investitionen gewinnen. Der Zeitpunkt für einen solchen Schritt sei aktuell günstig, weil sich die Bauindustrie in vielen europäischen Ländern erholen dürfte, sagte Geschäftsführer Jan Buck-Emden am Dienstag laut Mitteilung. Der für die Gasbetonsteine der Marke Ytong bekannte Hersteller will mit einer Kapitalerhöhung rund 200 Millionen Euro erlösen, zusätzlich würden Aktien der Alteigentümer angeboten, hieß es. Dazu zählen die Finanzinvestoren Goldman Sachs Capital Partners und PAI. Xella will die Erstnotiz im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse noch in diesem Jahr vollziehen. 2014 machte Xella einen Gesamtumsatz von 1,27 Milliarden Euro und erzielte einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 215 Millionen Euro. Derzeit läuft ein Sparprogramm, mit dem Xella die Kosten bis 2017 um jährlich 70 Millionen Euro drücken will.
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