Zivilbeschäftigte der US-Armee bereiten Warnstreik vor
120 Euro mehr für alle

Symbolbild: dpa
Grafenwöhr/Hohenfels. (upl) Die Zivilbeschäftigten bei der US-Armee an den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels bereiten sich auf einen Warnstreik vor. Das sagte Dirk Stockfisch von der Gewerkschaft Verdi am Montag bei einem Pressegespräch in Amberg.

Die Stationierungsstreitkräfte seien bei der ersten Tarifrunde nicht auf den Vorschlag der Gewerkschaft eingegangen, die Löhne für alle - unabhängig von der Einkommensgruppe - um 120 Euro zu erhöhen. „Wir waren in den vergangenen Jahren von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt“, sagt Wolfgang Dagner, der Vorsitzende der Fachgruppe Stationierungsstreitkräfte bei Verdi. „Das muss sich jetzt ändern.“

Die zweite Verhandlungsrunde tagt am Dienstag/Mittwoch, 29./30. September, in Mainz. Um den Druck auf die Arbeitgeber zu eröhen, plant Verdi bis dahin mindestens einen Warnstreiktag. An den Übungsplätzen arbeiten derzeit rund 2570 deutsche Zivilangestellte - 1300 in Grafenwöhr, 700 in Vilseck und 570 in Hohenfels. Vor drei Jahren waren noch 3200 deutsche Arbeitnehmer dort beschäftigt.
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