Zukunft mit Glasfaser

Manfred Gebhardt vom Planungs- und Beratungs-Unternehmen IKT hilft der Gemeinde bei der Festlegung des Erschließungsbereiches für einen Förderantrag zur Breitbanderschließung. Bild: gl

Wenig Nutzer und lange Leitungen: Das macht die Breitbandversorgung teuer. Um das Areal, das nun fürs schnelle Internet infrage kommt, entspann sich deshalb im Gemeinderat eine intensive Diskussion.

Immerhin geht es bei der Festlegung eines Gebietes für die Breitbanderschließung um ein Zukunftsprojekt. Als Berater hatten die Gemeinderäte deshalb Manfred Gebhard vom Planungsbüro IKT mit an den Tisch geholt. Nachdem der Kernbereich von Weiding bereits durch die Firma Amplus erschlossen ist, ging es um die Neufestlegung und Ausschreibung über die weiteren Bereiche und die dort befindlichen Anwesen.

Als problematisch erweist sich die geringe Zahl von möglichen Nutzern bei einer relativ großen Fläche. Der Ausbau mit Glasfaser würde sich bei einer gewünschten hohen und in der Zukunft auch erforderlichen Kapazität anbieten. Bei zusätzlichen Kabelverzweigungen müsse man mit höheren Strom- und Wartungskosten rechnen. Bei den Beratungen wurde auch die Möglichkeit erörtert, die Erschließung der Weiler Löwenthal und Wirtsmühle - mit abweichender Telefon-Vorwahl - aus dem Bereich der Gemeinde Tiefenbach vorzunehmen. Auch die bereits genutzten alternativen Funkmöglichkeiten standen zur Diskussion.

Als Grundlage wurde einer Anschlusskapazität auf Glasfaserbasis von 100 Megabit für den Ortsbereich und 50 für die Außenbereich beschlossen. IKT soll dafür die Ausschreibung Übernehmen. Als Kosten- und Förderobergrenze wurden dabei 830 000 Euro bei einer Kostenbeteiligung von 20 Prozent festgelegt. Die derzeitige und bis 2018 mögliche hohe Förderung müsse wegen der zu erwarteten Entwicklung im IT-Bereich genutzt werden, so der Tenor. Bürgermeister Manfred Dirscherl informierte die Gemeinderäte, dass inzwischen die Raumpflege in der ehemaligen Schule geklärt ist. Die Gemeinde bemühe sich außerdem um eine Reduzierung des Stromverbrauchs. Die Hinweistafeln auf die Denkmäler im Gemeindebereich seien eingetroffen und würden in Kürze angebracht. Es sei auch vorgesehen, die Hainbuchenhecke beim Friedhof zu ergänzen, so der Bürgermeister weiter. Nicht zuletzt sei auch ein Termin mit dem Wasserwirtschaftsamt vorgesehen, um eine Lösung zur Sanierung der Kläranlage zu finden.
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