Zur Person: Alexander Herrmann

"Unser Franke in der Gourmetwelt", wie Christoph Beck vom Helfrecht-Unternehmerzentrum sagte, nahm rund 150 Führungskräfte bei seinem gut 75-minütigen Vortrag mit in die Welt der Gastronomie. Unter dem Titel "Unternehmerische Herausforderung Sterneküche - vom Handwerk zum Medienphänomen" erzählte der bekannte Koch kurzweilig von seinem beruflichen Weg.

Der führt seit 1997 nach dem Auftritt im "Kochduell" steil nach oben. Die Mitarbeiter "mitnehmen", ihnen Verantwortung übertragen und sie einbinden in betriebliche Abläufe - dies alles hält Alexander Herrmann in seinem Unternehmen für unverzichtbar: "Bitte beteiligen Sie sich am Prozess der Lösung", sagt er zu seiner "Brigade", wenn etwa ein neues Menü kreiert und drei, vier Tage zur Probe gekocht wird. Auf diese Weise würde das Personal das Produkt nach außen vertreten. "Die Köche servieren mit", sagt Herrmann über sein Team, das sich dann auch über die Anerkennung der Gäste freuen darf.

Den Mindestlohn in der Gastro-Branche bezeichnet er als "Segen": "Wir sind latent ausgenutzt worden." Alexander Herrmann betreibt in Wirsberg ein Hotel, Gourmetrestaurant, Bistro und Kochschule sowie in Nürnberg das "Palazzo". Im Bayerischen Rundfunk gestaltet Alexander Herrmann donnerstags eine eigene Kochshow und beantwortet Hörerfragen. "Das mache ich gerne", sagt er. "Dort kann ich mich trainieren, keine blöden Antworten zu geben." (pz)
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