Zusätzliche Kennzeichnung
Künftig soll auch „Einweg“ draufstehen

Berlin. Verbraucher sollen in Zukunft leichter erkennen können, ob eine Pfandflasche mehrfach verwendet wird oder nicht. 42 deutsche Handelsunternehmen und Getränkehersteller gaben am Mittwoch in Berlin eine entsprechende "freiwillige Selbstverpflichtung" ab. Darin versprechen sie, ihre Einweg-Pfandflaschen demnächst deutlicher zu kennzeichnen als bisher. Zu den Firmen, die sich der Initiative angeschlossen haben, gehören Branchengrößen wie die Coca-Cola GmbH, PepsiCo Deutschland, Gerolsteiner, Lidl, Netto, Penny, Aldi, Rewe sowie einige größere Brauereien. Insgesamt werde eine Marktabdeckung von 84 Prozent erreicht, teilten der Handelsverband HDE und die Verbände der Getränkeindustrie mit. Die Teilnehmer der Initiative verpflichten sich, auf Einwegflaschen, für die Pfandpflicht besteht, künftig das Wort "Einweg" oder "Einwegpfand" aufzudrucken. Außerdem soll die Höhe des Pfandgeldes (25 Cent) auf der Verpackung stehen. Umweltverbände sind damit unzufrieden. Sie hatten die Einführung einer verbindlichen gesetzlichen Regelung für alle Getränkehersteller gefordert. Bild: dpa

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