Hypo Alpe Adria
Kärnten legt Angebot vor

Klagenfurt. Im Streit um Landeshaftungen über elf Milliarden Euro hat das österreichische Bundesland Kärnten seinen Gläubigern einen Rückkaufangebot von 75 Prozent gemacht. Die Quote gelte für die allermeisten Gläubiger der Heta, der Abwicklungseinheit für die Hypo Alpe Adria, sagte eine Sprecherin des Landes am Mittwoch. Für Anleihen mit Landeshaftung mit geringerer Sicherheit biete Kärnten 30 Prozent. Die Gläubiger, darunter Banken und Versicherungen aus Deutschland, haben bis zum 11. März Zeit, über eine Annahme zu entscheiden.

Ein Rückkauf zum vollen Wert würde für das Land Kärnten die Insolvenz bedeuten, sagte die Sprecherin weiter. Die Ad-Hoc-Gruppe als größter Gläubigerzusammenschluss bezweifelt die Darstellung des Landes, dass es beim Rückkauf vor der Pleite stehe. Selbst bei einer Annahme des Angebots durch die Mindestzahl der Gläubiger gelten Prozesse als sicher.
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