Pariser Autosalon
Jeder hat irgendwas mit einem "E"

Paris. Elektromobilität wird groß geschrieben auf dem Pariser Autosalon. Die meisten Autobauer stellen irgendein Modell oder eine Studie mit einem "E" im Namen vor. Der Opel Ampera-e feiert seine Weltpremiere. Er soll im Labortest 400 Kilometer weit gekommen sein.

Daimler etwa reicht den Elektroantrieb für den aktuellen Smart nach und will seine Pläne für ein rein batteriebetriebenes Elektroauto mit 500 Kilometer Reichweite vorstellen. Auch das 2017 in Serie geplante Brennstoffzellen-Auto auf Basis des sportlichen Geländewagens GLC soll auf der Pariser Messe gezeigt werden. Daneben gibt sich Daimler sportlich mit dem Mercedes AMG GT als Roadster und der Modellvariante "All-Terrain" für die neu aufgelegte E-Klasse.

Volkswagen präsentiert neben einigen neuen Geländewagen wie dem Audi Q5 eine Studie für ein Elektro-Kompaktmodell, das einen ersten Eindruck von der im Strudel der Abgas-Krise angekündigten E-Offensive geben soll. Damit will die Kernmarke VW-Pkw 20 neue rein batteriebetriebene Elektroauto-Modelle bis zum Jahr 2020 auf den Markt bringen. Der Sportwagenbauer Porsche stellt die neue Version seiner Limousine Panamera als Plug-In-Hybrid vor.

Auch BMW dürfte sich ausführlicher zu seiner neuen Elektrostrategie äußern. Schon im Vorfeld verlautete aus dem Unternehmen, das Angebot an reinen Elektroautos werde breiter werden und sich nicht mehr auf die i-Reihe beschränken. Außerdem wird der i3 mit einer neuen Batterie und höherer Reichweite hinzukommen, eine Sonderauflage des E-Sportwagens i8 und eine neue Variante der Marke Mini. Renault soll Gerüchten zufolge sein Modell Zoe mit höherer Reichweite präsentieren. Peugeot fährt sein neues SUV 3008 auf.
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