Durchs Sonnensystem

Mit großer Begeisterung blickten Kinder und Erwachsene des Oberviechtacher Ferienprogramms durch das große Objektiv und versuchten, auch eine Sternschnuppe zu sehen. Der zweite Vorsitzende der Sternenfreunde, David Janousch (rechts), gab Hilfestellung. Bild: weu
Lokales
Dieterskirchen
18.08.2015
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Wie entstehen Sternbilder? Besteht ein Stern aus Feuer? Wie sind die Sterne entstanden? Diese Fragen stellten die Kinder beim Ferienprogramm in der Volkssternwarte Dieterskirchen. 40 Kinder und Erwachsene wollten diese Fragen in der Sternwarte klären.

In zwei Gruppen eingeteilt wurden sie on den engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins "Sternenfreunde" in die Welt der Astronomie eingeführt. Nachdem eine Abordnung in dem runden Planetarium Platz genommen hatte, nahm sie Hans Walbrun mit auf eine Reise durch das Sonnensystem. Er erklärte den Kindern die Sternbilder und die Planeten.

Die zweite Gruppe machte Vorsitzender David Janousch zunächst mit der Entstehungsgeschichte der Sternwarte vertraut. Sie hat ihre Existenz der eigens dafür gegründeten Dr.-Britta-und-Heio-Steffens-Stiftung zu verdanken. Die Begeisterung der Kinder beim Ferienprogramm im Jahre 2011 für den Sternenhimmel hatte Dr. Steffens dazu bewogen, mit der Stiftung einen wesentlichen Grundstein für den Bau der Sternwarte zu legen, erklärte Janousch.

Die kleinen Besucher wurden in einer Pause mit Getränken und Süßigkeiten versorgt. Anschließend zeigte Thomas Zimmermann aus Weichelau die von ihm erstellte Animation über Raketen und Raumsonden. Interessant war auch der Blick durch das große Teleskop, das durch sein immenses Gewicht und 70 Zentimeter Spiegeldurchmesser das größte, öffentlich zugängliche Teleskop Ostbayerns darstellt. Sigrid Breitschafter von der Tourist-Info Oberviechtach bedankte sich beim Vorsitzenden der "Sternenfreunde", Johann Köppl, und hatte für ihn ein Eisenbarth-Elixier im Gepäck. .Köppl freute sich sehr über das große Interesse an der Astronomie, sei man doch dem Ziel, "als Volkssternwarte zum Allgemeinwissen der Bevölkerung beizutragen", wieder einen Schritt näher gekommen.

An diesem Abend bestand ab 22 Uhr auch die Gelegenheit, die Sternschnuppen im "Perseidenstrom" zu beobachten. Über dieses alljährliche Schauspiel, das etwa vom 11. bis 13. August stattfindet, erhielten die Besucher ausführliche Informationen in der Sternwarte. Da die Erde auf ihrem Weg um die Sonne herum immer den gleichen Raumbereich durchquert, kann man die zahlreichen Sternschnuppen als "Überbleibsel" des Kometen 109 P/Swift-Tutle an diesen Tagen sehen, erfuhren die Gäste, unter ihnen auch Bürgermeister Johann Graßl.
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