Ein "gutes Blattl" aufgelegt

Pfarrer Markus Urban mahnte, das Gedächtnis der Verstorbenen in Ehren zu halten und ihrem Beispiel zu folgen.
Lokales
Dieterskirchen
01.06.2015
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150 Jahre gibt es die Schützengesellschaft "Freischütz" Dieterskirchen. Zum Auftakt der Festtage hallten am Samstag drei Böllerschüsse durch das Dorf. Der Jubiläumsabend hielt, was er versprach.

Das Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins, aber auch an alle Bürger der Gemeinde und der Gefallenen der beiden Weltkriege stellte der Jubelverein an den Beginn des Jubiläums. Am Kriegerdenkmal spielte die Blaskapelle Dieterskirchen zunächst einen Choral. Pfarrer Markus Urban mahnte, die Verstorbenen nie zu vergessen und sich an ihnen, was die ehrenamtliche Arbeit für den Verein und für die Mitmenschen betraf, ein Beispiel zu nehmen. Sie hätten vielen Mitgliedern im Schützenverein Dieterskirchen eine schöne Vereinsheimat gegeben. Dieses Vermächtnis sei zugleich eine Verpflichtung für alle, die das Erbe übernommen haben.

Der Verstorbenen zu Ehren legte Schützenmeister Michael Forster am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Das Gedenken endete mit dem Lied vom "Guten Kameraden" und der "Bayernhymne".

Festbier angezapft

Nach dem Marsch ins Bierzelt, angeführt von der Blaskapelle, zapfte der Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes (OSB), Franz Brunner, das erste Fass des süffigen Festbieres an. Die Anleitung dazu erhielt er vom Chef der "Rhanerbräu", Dr. Alois Plößl. Zusammen mit dem Verantwortlichen des Jubiläumsfestes stießen sie auf ein gutes Gelingen an. Auch Bierkönigin Angelina nahm einen kräftigen Schluck.

Schützenmeister Michael Forster konnte im Festzelt zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen Ehrenbürger, Altbürgermeister und Ehrenmitglied Johann Schwendner begrüßen. Forster entbot vor allen Dingen den ehemaligen Dieterskirchnern und den zahlreich anwesenden Nachbarvereinen einen Willkommensgruß. Präsident Franz Brunner übermittelte dem Jubelverein die Glückwünsche des OSB-Präsidiums und lobte den Verein besonders auch für seine sportlichen Erfolge, mit denen er immer wieder auf sich aufmerksam macht. Sein Dank galt allen, die sich in diesen 150 Jahren für den Verein eingesetzt, ihn geführt oder unterstützt haben. Er überreichte an Schützenmeister Michael Forster eine Urkunde, einige Präsente und eine finanzielle "Jubiläumszuwendung" als Dank und Anerkennung für das Geleistete und wünschte dem Verein weiterhin eine gute Zukunft.

Juchzer und Landler

Nach den Ehrungen (siehe Bericht unten) spielten die "Tonihof Buam" zünftig auf und brachten mit Boarischen und Bayerischen, mit Jodlern Juchzern und flotten Landlern beste Stimmung ins Bierzelt. Somit hat der Jubelverein mit dem Festsamstag ein gutes "Blattl" geschossen.
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