Erster "Tag der Astronomie" in der Sternwarte - Vorträge und "Sofi"-Rückblick
Geschosse aus dem All im Visier

Der Vorsitzende der "Sternenfreunde", Johann Köppl, hielt einen interessanten Vortrag über die "Gefahren aus dem All". Bild: weu
Lokales
Dieterskirchen
24.03.2015
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Der "Tag der Astronomie" fand am Samstag erstmals in den Räumen der Sternwarte statt. In den Jahren zuvor waren Teleskope im Areal des "Hexenhäusl" aufgestellt und die Vorträge im Gasthaus abgehalten worden.

Der Vorsitzende der "Sternenfreunde", Johann Köppl, hieß die Gäste im Vortragsraum der Sternwarte zum Referat "Gefahr aus dem All" willkommen. Aus aktuellem Anlass ging er auf den erst kürzlich über Amberg zu sehenden Meteoriten ein, der etwa 150 Kilometer entfernt war. Asteroiden, Kometen und sonstige Trümmer seien eine permanente Gefahr, so der Hobby-Astronom. "Das Nördlinger Ries soll aus so einem Einschlag entstanden sein", sagte er.

Asteroiden seien Reste von fehlgeschlagenen Planetenbildungen. Wenn solche Asteroiden, die mit enormen Geschwindigkeiten unterwegs sind, auf die Erde einschlagen würden, entstünden Krater, die zwanzig Mal so groß seien wie der Himmelskörper. Als weitere Gefahren nannte Köppl Kometen sowie sonstige Trümmer (Meteoriten, Sternschnuppen, ausgebrannte Raketenteile, verlorene Werkzeuge und Satelliten-Teile). "Der nächste Einschlag kommt bestimmt. Niemand weiß, wann", beendete Köppl seine interessanten Ausführungen.

Eine weitere Aktion an diesem Nachmittag war der Rückblick auf die Sonnenfinsternis durch zweiten Vorsitzenden und Astro-Fotografen David Janousch. 125 Besucher hatten am Freitag in der Sternwarte beobachtetet, wie sich der Mond zeitweise vor die Sonne schob. Siegfried Rosskopf ging auf die Geschichte der Astronomie ein. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte ein ortsansässiger Partyservice.
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