Für Gemeinde ein Glücksfall

Gratulationscour zum 60. Geburtstag von Bürgermeister Hans Graßl: (von links) 3. Bürgermeister Michael Albang, 2. Bürgermeister Richard Brunner, Landrat Thomas Ebeling, Anita Graßl, Vereinssprecher Robert Becher, Hans Graßl und Bürgermeister Martin Birner. Bild: Köppl
Lokales
Dieterskirchen
04.02.2015
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Belobigt und beschenkt zu werden ist nicht so sein Ding. Doch bei der großen Feier zu seinem 60. Geburtstag am Dienstagabend gab es für Hans Graßl kein Entrinnen. "Wir sind stolz auf unseren Bürgermeister", durfte er sich vielfach sagen lassen und: "Du darfst heute auch stolz sein auf das, was Du geleistet hast".

Mit "Zum Geburtstag viel Glück" eröffnete der Musikverein unter Leitung von Jürgen Lößl im voll besetzten Gemeinschaftshaus den Glückwunschreigen. "Dass Du als strahlender 60er heute im Mittelpunkt stehst, ist auch die große Leistung deiner Gattin Anita mit euren vier Töchtern und den zwei Enkelkindern", stellte Zweiter Bürgermeister Richard Brunner augenzwinkernd fest.

Er hatte eine lange Begrüßungsliste abzuarbeiten. Repräsentanten aus der Politik - unter ihnen Landrat Thomas Ebeling, Altlandrat Volker Liedtke, Staatssekretärin a. D. Marianne Deml, Bürgermeisterkollegen sowie der komplette Gemeinderat samt Ehrenbürgern - von Kirche und Vereinen waren ebenso gekommen, wie die Verantwortlichen in Schule und Kindergarten, das Personal von VG und Bauhof sowie langjährige Freunde und Wegbegleiter.

"Wann denn, wenn nicht heute sollen Dir all die vielen Menschen Dank sagen?", spielte Richard Brunner darauf an, dass Lob und Geschenke nicht so das Ding von Hans Graßl sind. Die Schlagzeile zum 50. "Für Gemeinde viel bewegt" im NT könnte man wieder übernehmen und dick unterstreichen, meinte Brunner. Hans Graßl habe die sportlichen Tugenden des Teamgeists und der Fairness immer auch in den Mittelpunkt seines politischen Handelns gestellt. Gute Rahmenbedingungen zu schaffen, aber gleichzeitig Spielräume für die Ideen der Bürger zu öffnen, sei Graßls Devise.

"Bestens aufgestellt"

"Dieterskirchen ist bestens aufgestellt, für die Gemeinde ist es ein Glücksfall, dass Du unser Bürgermeister bist", stellte Brunner unter großem Beifall fest. Dies untermauerte er mit einer ganzen Palette von erfolgreichen Maßnahmen, angefangen von der Abwasserbeseitigung und der Flurbereinigung über Schule und Kinderkrippe bis hin zum unternehmerfreundlichem Klima. Als symbolisches "Dankeschön" überreichte er einen Reisegutschein in die Kulturhauptstadt Pilsen. "Menschlichkeit, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft" attestierte Landrat Thomas Ebeling dem Jubilar und das nicht nur mit Blick auf gemeinsame Schafkopfrunden im "Hexenhäusl". Er sprach von einer beeindruckenden Bilanz; die große Feier sei Ausdruck der persönlichen Wertschätzung. Ein besonderes Geschenk präsentierten Schule und Kindergarten. Sie hatten einen Film gedreht und überbrachten ihre Wünsche per Video. "Du vertrittst Deine Gemeinde deutlich und aufrichtig und hast den Grundstein gelegt, dass unsere Mittelschule Referenzschule ist", lobte Schulverbandsvorsitzender Bürgermeister Martin Birner.

Zu einem besonderen Höhepunkt des Abends wurde ein vom Vereinssprecher Robert Becher verfasstes Gedicht, in dem er die Suche der Vereine nach einem passenden Geschenk für Hans Graßl humorvoll beleuchtete. Ideen gab es viele, von der militärischen Parade über ein in den Steinbruch gemeißeltes Denkmal bis hin zur Hauptrolle im nächsten Theaterstück. Zum Schluss wurde daraus ein ganz anderes gemeinsames Geschenk der 22 Vereine.

Exclusives Geschenk

Ein edler und exklusiver Drehkolbenfüller "John Lennon" aus der Montblanc-Serie mit Goldfeder und Graßls Initialen. Bürgermeister Hans Graßl gab den Dank und die Anerkennung zurück. "Man kann leicht vorangehen, wenn man eine starke Mannschaft und ein gutes Team hinter sich hat", resümierte Graßl seine 19 Jahre als Erster Bürgermeister. Dazu zählte er Landratsamt und Behörden ebenso wie Gemeinderat, Bürgermeisterkollegen, Zweckverbände, Vereine und Familie. "Das Ehrenamt nimmt in Dieterskirchen eine Spitzenposition ein", freute sich der frisch gebackene Sechziger und wünschte, dass dies so bleibt.
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