Gehweg verbessert Sicherheit

Lokales
Dieterskirchen
23.12.2014
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Neben einem Bauantrag stand der Bau eines Gehweges entlang der Staatsstraße nach Neunburg auf der Tagesordnung der letzten Gemeinderatssitzung. Zur Verbesserung der Sicherheit beantragte die Gemeinde beim Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach den Gehweg.

Der geplante Gehweg beginnt an der Einmündung der Zufahrt zum landwirtschaftlichen Anwesen Köppl und der Sternwarte, endet an der Einmündung des öffentlichen Feld- und Waldweges und erhält eine Breite von 1,50 Metern. Schulpflichtige Kinder, Wanderer zur Sternwarte und Nordic-Walking-Sportler sollen davon profitieren, begründete Bürgermeister Johann Graßl den Antrag.

Kosten bei 6 000 Euro

Bei einem Ortstermin mit Vertretern des Staatlichen Bauamts wurde die Bereitschaft signalisiert, den Straßengrund hinter der Leitplanke kostenlos zur Verfügung zu stellen. Für den geschotterten Gehweg mit Leitplankenumbau, Beschilderung und Anpassung der Straßenentwässerungsanlage sind Kosten von etwa 6 000 Euro veranschlagt. Kostenlose Mitarbeit und Überlassung des Auffüllmaterials hat Thomas Köppl der Gemeinde angeboten. Die Gemeinderäte fassten einen einstimmigen Beschluss zum Bau des Gehwegs.

150 Stundenkilometer

Ebenfalls einstimmig wurde der Antrag auf Neubau eines Wohnhauses durch Tobias Eytzinger genehmigt. Da sich in der Weichelauer Straße bereits mehrere Bauten mit Abweichungen vom "normalen Baustil" befinden, sei der Bau dieses "Toskana-Hauses" kein Problem, erläuterte Bürgermeister Graßl.

Das Ziel der Geschwindigkeitsmessung im Gemeindegebiet war, dass man langsameres Fahren erreichen wollte. "Der größte Ausreißer waren 150 Stundenkilometer", so Graßl, die Mehrheit der Autofahrer sei zwischen 20 und 40 Stundenkilometer zu schnell gewesen. "Das nächste Mal werden wir verdeckt messen und die Daten auch an die Polizei weitergeben", betonte der Bürgermeister.

Er informierte das Gremium darüber, dass die Fortentwicklung des kommunalen Finanzausgleichs für strukturschwache Gemeinden weitergehe. Als Voraussetzung müssen Grund- und Gewerbesteuer im Landesdurchschnitt liegen, dann bekämen kleine Gemeinden Schlüsselzuweisungen, um ihren Aufgaben nachkommen zu können. Abschließend ergriff Gemeinderat Michael Albang das Wort und bedankte sich bei Bürgermeister Graßl im Namen des gesamten Rates für die gute, produktive Zusammenarbeit.
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