Knifflige Aufgaben mit "Strafe"

Die Patenschaft wurde mit einer Urkunde besiegelt. Die Vorsitzenden Andreas Rückerl und Lisa Kraus (links) von der Landjugend Dieterskirchen wurden jedoch vorher vom Nachbarverein Kulz geprüft, bevor die Vorsitzenden Verena Kraus und Maximilian Weingärtner (rechts) ihre Unterschrift auf das Papier setzten. Bild: bej
Lokales
Dieterskirchen
26.10.2015
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Bunte Luftballons und leckerer Pudding. Die Landjugend Kulz erwartete die Bittsteller aus Dieterskirchen jedoch nicht nur mit angenehmen Überraschungen. Bevor sie ihre Zusage für die Übernahme der Patenschaft am Jubiläum abgaben, standen allerlei knifflige Aufgaben an.

Vom 10. bis 12. Juni 2016 wird in Dieterskirchen groß gefeiert. Die Katholische Landjugend begeht ihr 90-jähriges Gründungsjubiläum und hat deshalb ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Natürlich erfordert so ein wichtiges Ereignis einen Patenverein, der tatkräftig bei den Feierlichkeiten unterstützt und so machte sich eine starke Abordnung des Vereins auf den Weg nach Kulz, um bei der benachbarten Landjugend um Patenschaft zu bitten.

Bitte in Reimform

Die Blaskapelle Dieterskirchen spielte zünftig auf, als sie die Mitglieder der Dieterskirchen Landjugend zur Kulzer Dorfmitte geleitete. Dort wurden sie bereits vom Nachbarverein erwartet und gemeinsam zogen sie hinauf zum Dorfgemeinschaftshaus. "Wir stehen heut vor euch nach der alten Sitte, und haben im Gepäck eine große Bitte." In Reimform trugen die Vorsitzenden Lisa Kraus, Andreas Rückerl und deren Stellvertreter Judith Eckert und Stefan Ebenschwanger ihre Bitte um Übernahme der Patenschaft vor. Doch laut dem Kulzer Vorsitzenden Maximilian Weingärtner konnte die Zustimmung nicht so ohne weiteres erfolgen.

Es galt einige knifflige Aufgaben zu lösen, was natürlich auch vom anwesenden Publikum genauestens beobachtet wurde. Mit verbundenen Augen mussten sich die Vorstände gegenseitig mit Pudding füttern, da waren die übergezogenen Lätzchen von Vorteil. Zwanzig Sekunden Zeit hatten anschließend die Kandidaten, um mit Hilfe eines Helmes - an dem ein Stachel angebracht war - möglichst viele Luftballons zu zerstechen. Für übrig gebliebene Ballons wartete eine "alkoholische" Strafe: Viel Überwindung kostete das Trinken der nicht genau "definierbaren" Flüssigkeiten mit Hilfe langer Strohhalme. Doch die Bittsteller lieferten "beste Arbeit" und erhielten den Applaus der Anwesenden.

Mit Urkunde besiegelt

"Dosenwerfen" hieß die nächste Disziplin und zum Abschluss musste noch ein Baumstamm durchsägt werden. Mit einem Tusch untermauerten die Musikanten das "Ja" der Kulzer Jugend und so steht einer Zusammenarbeit nichts mehr im Wege. Die Verantwortlichen unterzeichneten gegenseitig die Patenschaftsurkunden, worauf ein gemütliches Beisammensein folgte.
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