Krippe "auf Augenhöhe"

Leiterin Annette Zwack (rechts) und das Team der Erzieherinnen trugen bei der Gemeinderatssitzung den aktuellen Sachstand in Kindergarten und Krippe vor. Bild: weu
Lokales
Dieterskirchen
30.09.2015
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Über einen Zuschuss zum Soldatenfriedhof in Charlesville (Frankreich) entscheidet der Gemeinderat, wenn das Konzept vorliegt. Dass in Kindergarten und Krippe gute Arbeit geleistet wird, davon musste Leiterin Anette Zwack die Räte nicht überzeugen - sie stellte aber trotzdem Aktuelles vor.

"Gute Kinderbetreuung ist für unsere Gemeinde wichtig, davon hängt es ab, ob sich junge Familien bei uns ansiedeln", betonte Bürgermeister Johann Graßl, nachdem er die Erzieherinnen des Kindergartens St. Ulrich zur Gemeinderatssitzung begrüßt hatte. Die Leiterin Anette Zwack listete in ihrem Sachbericht auf, dass 30 Kindergartenkinder, ein Schulkind und vier Krippenkinder die Einrichtung besuchen und im Februar noch zwei Kinder zur Krippe und vier zum Kindergarten kommen.

Um den Eltern entgegenzukommen, werden am Montag und Donnerstag längere Öffnungszeiten bis 15 Uhr angeboten, die von fünf Kindern in Anspruch genommen werden. Gegenwärtig werde auch an einem Logo gearbeitet. Mit Montessori-Diplom und Fortbildungen für Psychomotorik und Inklusion sowie Krippenbetreuung befinde sich der Kindergarten "auf Augenhöhe" mit anderen Vorschuleinrichtungen. Bürgermeister Graßl dankte dem Team für das Engagement zugunsten der jüngsten Gemeindemitglieder.

Schnell und ohne Einwände abgehandelt war der Bauantrag von Gerhard Albang in Bach auf Aufstockung der bestehenden Garage. Zur Gründung der ILE gaben Bürgermeister Graßl und VG-Geschäftsführer Andre Schille einen Sachstandsbericht. Zehn Kommunen sind Mitglied, gegenwärtig ist Bürgermeister Martin Birner der Sprecher. 2016 werde er von Bürgermeister Walter Schauer abgelöst, da die größte Maßnahme in Thanstein geplant sei. Der neue Titel laute "ILE Schwarzach/Regen".

Eine Anfrage bezüglich der Unterstützung von Renovierungsarbeiten auf dem Soldatenfriedhof in Charlesville machte Michael Albang. Bürgermeister Graßl sicherte den französischen Freunden der Partnerschaft Hilfsmaßnahmen zu, wenn ein Konzept für die anstehenden Arbeiten vorliege. Für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Prackendorf erhalte man mit 63,2 Prozent einen höheren Fördersatz als ursprünglich gedacht. In drei Wochen seien alle Arbeiten fertig. Allerdings müssen für die ersten 100 Meter ab Einmündung Ausbaubeiträge verlangt werden.
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