Neue Ära mit Himmelsblick

Lokales
Dieterskirchen
16.12.2014
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1089 Besucher - darunter 230 Kinder, 39 Vereine, drei Feriengruppen, vier Schulklassen, 38 Lehrer und sieben Schulräte - besuchten seit der Eröffnung am 26. Juli die Volkssternwarte in Dieterskirchen. Beim Stammtisch hatte der Vorsitzende der "Sternenfreunde", Johann Köppl, noch weitere interessante Details parat.

Köppl blickte auf die Entstehungsgeschichte der Sternwarte und des Planetariums zurück und bezeichnete sie als "Ergebnis der guten und konstruktiven Zusammenarbeit" zwischen der Dr.-Heio-und-Britta-Steffens-Stiftung, der Gemeinde Dieterskirchen und dem Verein mit seinen 125 Mitgliedern, die sich ehrenamtlich einbringen. "Ohne die Arbeit und das Engagement vieler Mitglieder wären Betrieb und Unterhalt der Gebäude nicht möglich", betonte er.

Interesse an Flyer

Nach nur achtmonatiger Bauzeit sei man nun in der Lage, in dem durch Leader-Mittel geförderten Bau 60 Besucher gleichzeitig zu bedienen. Mit dem Verein und der Sternwarte wolle man breite Bevölkerungsschichten in das interessante Gebiet der Astronomie einführen, die Attraktivität des Ortes steigern sowie Wissensvermittlung für Schulen anbieten. Demnächst werde der Flyer für die Volkssternwarte fertiggestellt und in den Geschäften ausgelegt. Für diese Informationsbroschüre habe das Oberpfälzer Seenland bereits großes Interesse signalisiert.

"Es war ein arbeitsreiches, aber auch interessantes und erfolgreiches Jahr", fasste Köppl zusammen. Öffentlichkeitsarbeit, Vorträge, Werbung, Aktualität und Beobachtung von Himmelsphänomenen gehören nun zum Servicespektrum für die Besucher, die man in Sonderführungen auch gruppenweise bedienen will. Reguläre Öffnungszeit ist freitags von 19 bis 22 Uhr. Fotos vom Bau der Volkssternwarte präsentierte stellvertretender Vorsitzender und Astrophotograph David Janousch unter dem Titel: "Eine neue Ära". Anschließend führte Hans Walbrun in das interessante Thema "Was ist Licht?" ein. Von der historischen Betrachtung, die von Aristoteles (348 bis 322 v. Chr.) über die Emissionstheorie von Newton bis zu den Wellentheorien reichte, spannte er seinen weiten Bogen.

An einem selbstgebauten Modell verdeutlichte Walbrun den Doppelspaltversuch und belegte damit, dass Licht eine Welle ist. Abschließend wurden noch sensationelle Fotos von Himmelskörpern gezeigt, die über ein Teleskop gemacht wurden.
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