Schule gibt Räume ab

Die Gemeinderäte stimmten einer Nutzungsänderung von Räumen der Grundschule (Bild) zugunsten des Kindergartens zu. Bild: weu
Lokales
Dieterskirchen
06.03.2015
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Die Grundschule Dieterskirchen gibt Räume an den Kindergarten ab. So wird der Lehrmittelraum zum Intensivraum für die Kleinen und der Essensraum zum Kindergarten-Büro umgewidmet. Der Gemeinderat genehmigte aber auch noch ein finanzielles "Zuckerl" für die Einrichtung.

Bei der ersten Gemeinderatssitzung im neuen Jahr waren neben der Verabschiedung des Haushalts (wir berichteten) auch Bauanträge zu besprechen. Dabei wurde jeweils das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Andreas Schwendner beantragte die Erweiterung des bestehenden Milchviehlaufstalls und eine Güllegrube in Bach. Da die Zufahrt und die Wasserversorgung gesichert sind, hatten die Räte keine Einwendungen. Die Gemeinde Dieterskirchen selbst beantragte die Nutzungsänderung einiger Räume in der Grundschule. Folgende Umnutzungen sind geplant: Lehrmittelraum in Kindergarten-Intensivraum, Vorratsraum in Putzkammer, Essensraum in Kindergarten-Büro und Schulküche in Gemeinschaftsraum Kindergarten/Schule.

Breitbandausbau

Anschließend wurde das Angebot der Deutschen Telekom für den Ausbau eines NGA-Netzes im Zuge der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen diskutiert. Für die Lose 1 bis 4 (1 Pottenhof, 2 Weislitz, 3 Weichelau, 4 Prackendorf und Bach) liegt der Angebotspreis von 979 000 Euro vor (Fördersatz 90 Prozent). Sollte die Deutsche Telekom von der Umsatzsteuer befreit sein, fallen die Beträge sowie auch der Eigenanteil der Gemeinde geringer aus (88 000 Euro). Der Bürgermeister wurde vom Gremium einstimmig ermächtigt, den Konzessionsvertrag zu unterzeichnen.

Im Punkt "Vollzug des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes" stimmten die Räte einem Beschlussvorschlag zu. Danach zahlt die Gemeinde den "Qualitätsbonus plus" in gleicher Höhe wie der Freistaat zur Qualitätssicherung der Kindertageseinrichtung. 53,69 Euro werden vom Freistaat auf den jeweils geltenden Basiswert zugezahlt. "Das ist eine gute Maßnahme", sagte Bürgermeister Hans Graßl.

"Unfall-Handy"

Vor der nichtöffentlichen Sitzung berichtete Graßl dem Gremium noch, dass die Feuerwehraktiven bei Unfällen zusätzliche Information über das Handy erhalten.
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