Stätten aus dem Leben Jesu näher gebracht - Mit Bibel-Passagen untermauert
Begegnungen im Heiligen Land

Carl-Maria Böhm führte die Zuhörer ins Heilige Land. Bild: mad
Lokales
Dieterskirchen
05.11.2015
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(mad) Zu einem interessanten Film-Vortrag luden der Gesamt-Pfarrgemeinderat und die Katholische Erwachsenenbildung der Pfarreiengemeinschaft Schwarzhofen-Dieterskirchen ins Pfarrheim Dieterskirchen ein. Als Referent fungierte Carl-Maria Böhm aus Bodenwöhr, der frühere Rektor der Dr.-von-Ringseis-Schule Schwarzhofen.

Böhm hatte zusammen mit seiner genauso reisefreudigen Gattin Beate mit einer Kolping-Gruppe eine Reise ins Heilige Land beiderseits des Jordans unternommen. Im ersten Teil des Films führte er durch das "christliche Land" mit Stätten aus dem Leben Jesu; dabei wurden immer wieder Passagen aus der Bibel vorgetragen. Beginnend mit der Verkündigungsgrotte führte die Reise nach Nazareth und Bethlehem mit der Geburtsstelle und der Hirtenstelle zur Taufstelle am Jordan, zum See Genezareth, dem Berg der Seligpreisungen, dem Ort der Brotvermehrung und schließlich nach Jerusalem mit dem Abendmahlssaal, der Via Dolorosa, nach Golgotha zur Grabeskirche und zur Auferstehungskirche. Im zweiten Teil stellte Böhm Begegnungen vor mit Römern, Kreuzrittern und anderen Völkern. Die Reise begann am Meer bei Cäsarea mit dem Amphitheater und dem Artemis-Tempel, weiter nach Masada mit der Herodes-Festung, dann zum Berg Nebo (Moses-Gebotgebung), nach Qumram (Fundort biblischer Schriften), zum Hafen der Kreuzritter in Akka, wo man die Zitadelle der Festung besuchte und weiter nach Petra mit den imposanten Felsen- und Urnengräbern der Nabatäer. Nach einem Kamelritt durch die Wüste gelangte die Gruppe nach Akaba und ans Tote Meer.

Abschließend berichtete Böhm von Bethlehem, wo man eine Grenzkontrolle passieren musste. Die Sperrmaßnahmen mit einer hohen Mauer seien bedrückend und betreffen vor allem ein durch Spenden finanziertes Kinderkrankenhaus in dem jedes Kind - gleich welcher Nationalität - behandelt wird. Willkürmaßnahmen wie Strom- und Wassersperren seien jederzeit möglich und beeinträchtigen die Arbeit der Ärzte.
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