Tinte fließt fürs schnelle Internet

Offizieller Vertragsabschluss für den Breitbandausbau in Dieterskirchen und Schwarzhofen: Bürgermeister Hans Graßl, Telekom-Vertreter Christoph Bernik und Bürgermeister Maximilian Beer (von links) setzten im Beisein von VG-Geschäftsstellenleiter André Schille ihre Unterschriften aufs Papier. Bild: pko
Lokales
Dieterskirchen
01.07.2015
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Zu diesem Anlass zückte Bürgermeister Hans Graßl sogar sein Geburtstagsgeschenk: Mit dem edlen "Montblanc"-Füller unterzeichneten er und sein Amtskollege Maximilian Beer den Auftrag für den Breitbandausbau in Dieterskirchen und Schwarzhofen.

"Das ist für beide Gemeinden absolut wichtig", betonte Graßl, als in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft am Dienstag der Vertrag mit dem Anbieter Telekom fixiert wurde. Für Dieterskirchen sei das neue großzügige Förderprogramm ausschlaggebend gewesen, ansonsten wäre aus dem schnellen Internet, das ab 2016 insgesamt 200 Haushalte mit Übertragungsraten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde versorgen soll, nichts geworden. Mit der Telekom habe man einen starken Partner an der Seite, der fachgerecht und pünktlich arbeite. Für die Abwicklung werden 12 bis 18 Monate angesetzt. In Dieterskirchen sollen auch das Gewerbegebiet und die Sternwarte mit einer guten Breitbandleistung versorgt werden.

Für den Schwarzhofener Bürgermeister Maximilian Beer war die Unterzeichnung im Verwaltungsgebäude ebenfalls ein freudiger Moment. In der Marktgemeinde sei bisher noch kein Meter Glasfaserleitung vorhanden. "Mit der Förderung von 90 Prozent können jetzt 600 Haushalte angeschlossen werden, die Geschwindigkeiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde erhalten", erläuterte der Bürgermeister.

"Wir danken den beiden Gemeinden für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen", sagte Telekom-Vertreter Christoph Bernik. Der Verantwortliche für den Breitbandausbau in der Region bestätigte, dass ein schneller Internetanschluss extrem wichtig sei. "Wir versorgen die beiden Orte mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen sie damit zukunftssicher", so Bernik. Die Telekom steige nun in die Feinplanung ein. Gleichzeitig werde eine Firma für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgesucht, das notwendige Material bestellt. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolge der Anschluss ans Netz der Telekom.

Hans Graßl dankte VG-Geschäftsstellenleiter André Schille für die Vorarbeiten und die Organisation der Abläufe. Für Dieterskirchen belaufen sich die Kosten auf 830 000 Euro, von denen 80 000 Euro die Gemeinde tragen muss. In Schwarzhofen wurden die Kosten auf 560 000 Euro geschätzt, mit einem Eigenanteil von 61 000 Euro. Bei einer Fördersumme bis zu einer Million Euro hat der Marktgemeinderat den Beschluss gefasst, ein zweites Erschließungsgebiet dranzuhängen. "Wir sind dem Ziel nahe und bekommen Glasfaser bis in die Häuser rein", fasste Graßl zusammen.
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