Volkssternwarte registriert heuer bereits 3000. Besucher - Gutschein für Familie
Dem Lockruf der Sterne erlegen

Dritter Bürgermeister Michael Albang (vorne links) übergab dem 3000. Besucher Max Nißl zusammen mit Vorsitzendem Johann Köppl (vorne rechts) eine Flasche Wein samt Urkunde. Auch Nißls Begleiter von der Feuerwehr Wolfring freuten sich mit ihm über die Rekordmarke. Bild: hfz
Lokales
Dieterskirchen
05.10.2015
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Vor einem Jahr strömten die ersten Besucher in die Volkssternwarte von Dieterskirchen. Inzwischen haben sich insgesamt 3914 Besucher ein Bild von der Leistungsbereitschaft der vor Ort agierenden Hobbyastronomen gemacht. Sie konnten dabei auch die Leistungsfähigkeit der technischen Ausrüstung bestaunen.

Fast genau ein Jahr nach Eröffnung ist es für den Trägerverein "Sternenfreunde" an der Zeit für eine kleine Zwischenbilanz - und die fällt "überaus positiv" aus. Dabei geht das Ziel, die Astronomie einem breiten Publikum näher zu bringen, vollends auf. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Im Jahr 2014 kamen 902 Besucher. Vom 1. Januar 2015 bis Ende September waren es 3012. Und so konnte man kürzlich den 3000. Besucher im Jahr 2015 auf der Sternwarte begrüßen. Es handelte sich dabei um Max Nißl, Mitglied der Feuerwehr Wolfring, der zusammen mit weiteren 28 Vereinskollegen nach Dieterskirchen kam.

Dritter Bürgermeister Michael Albang und der Vorsitzende des Vereins "Sternenfreunde Dieterskirchen", Johann Köppl, überreichten Max Nißl eine Flasche Wein, eine Urkunde und einen Gutschein zum Besuch der Sternwarte für die ganze Familie.

Bei den Besucherzahlen werden Vereinsmitglieder nicht mitgezählt. Sieht man sich die Gruppen näher an, so fällt der Anteil der Kinder mit 31 Prozent sofort auf. Von Vorschulklassen über Grund-, Mittel-, Realschule, Montessorischule, FOS/BOS und Gymnasium war nahezu jede Schulart vertreten. Viele Vereine, Behörden und Privatpersonen waren fasziniert von den Präsentationen im Planetarium, Vorträgen oder Beobachtungen des Nachthimmels. Doch dieses großartige Ergebnis wäre ohne die fleißigen Mitarbeiter der Sternwarte niemals zu erreichen

Als besondere Höhepunkte sind der 20. März (partielle Sonnenfinsternis), der 1. Juli (besondere Konstellation von Venus und Jupiter) sowie der 13. August (Sternschnuppenregen) zu nennen. Leider spielt das Wetter nicht immer mit, so wie in der Nacht von Sonntag auf Montag (totale Mondfinsternis), bedauern die Mitglieder.

"Aber zu bestaunen oder etwas aus dem Gebiet der Astronomie dazuzulernen, gibt es immer etwas", sind die Hobby-Astronomen überzeugt. Ein Grund, warum sie den Besuchern zum Abschied Folgendes mit auf den Weg geben: "Wir hoffen, es hat Ihnen gefallen. Kommen Sie wieder, denn alles ist in Bewegung und es bleibt spannend."
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