Gemeinderat Dieterskirchen hat umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen
Rathaus für Förderung gemeldet

Die Meldung des Rathauses zur energetischen Sanierung und Barrierefreiheit im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms wurde von den Gemeinderäten befürwortet. Man hofft auf einen positiven Bescheid. Bild: weu
Politik
Dieterskirchen
14.02.2016
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Die Gemeinde nimmt am Breitbandförderprogramm des Bundes teil und schließt eine Vereinbarung zur Interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Landkreis. An der Leader-Förderung für Mehrgenerationen-Plätze besteht Interesse, Meldung ergeht an das Landratsamt.

In der umfangreichen Gemeinderatssitzung stand der Neubau eines Schuppens durch Irmgard und Norbert Eytzinger auf der Tagesordnung. Da das Ortsbild nicht beeinträchtigt wird, wurde der Antrag einstimmig genehmigt. Die Gemeinde beabsichtigt, gemeinsam mit der Gemeinde Thanstein ein Seitenmulchgerät zur Pflege der öffentlichen Anlagen und für Bankettmäharbeiten anzuschaffen.

Größerer Recyclinghof


Das Vorhaben erhielt die volle Zustimmung, die von der Gemeinde zu leistenden 50 Prozent der Anschaffungskosten von 7 378 Euro sind im Haushalt 2016 bereitzustellen. Bürgermeister Graßl konnte dem Gremium mitteilen, dass die Erweiterung des Recyclinghofes vom Landratsamt genehmigt wurde.

Die Förderhöhe beträgt 80 Prozent der tatsächlichen Kosten, wobei der Platz bei den Glascontainern in Eigenleistung befestigt werde. Der Bürgermeister wurde ermächtigt, die Tiefbauarbeiten (76 200 Euro) der Firma Seebauer, Girnitz, und die Zaunanlage der Firma Fries, Roding, zu erteilen.

Die Gemeinderäte befürworteten die Anmeldung der Energetischen Sanierung des Rathauses im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP). Bei einem Förderumfang von bis zu 90 Prozent könne durch den Einbau eines Aufzugs die Barrierefreiheit hergestellt werden und durch Maßnahmen wie neue Heizung und Fenster moderne, energieeffiziente Standards erreicht werden. Voruntersuchungen wurden bereits mit Architektin Monika Haimerl durchgeführt. Die Gemeinde nimmt am Breitbandförderprogramm des Bundes teil und schließt eine Vereinbarung zur Interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Landkreis.

Kreuzweg wird renoviert


Mit dem beauftragten Consulter, Siegfried Schollerer, soll ermittelt werden, wie die Versorgung des Gemeindegebiets aussieht. Die Gemeinden erhalten dann Mitteilung, welche Bereiche noch unterversorgt sind sowie eine detaillierte Kostenschätzung über den Investitionsbedarf.

An Informationen gab Graßl bekannt, dass der Kreuzweg voraussichtlich bis Ostern renoviert sein wird. Der Antrag auf Stabilisierungshilfe wurde abgelehnt, da die Gemeinde außerhalb der vorgeschriebenen Bedingungen liegt. An der Leader-Förderung für Mehrgenerationenplätze besteht Interesse, Meldung ergeht an das Landratsamt.
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