Hohe Förderung in Aussicht

Für die energetische Sanierung des Rathauses in Dieterskirchen ist eine hohe Förderung möglich. Zunächst aber muss der Förderbescheid ausgewertet werden, wie Bürgermeister Hans Graßl in der Gemeinderatssitzung informierte. Bild: frd
Politik
Dieterskirchen
23.05.2016
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Ein kommunaler Fördertopf bietet eine gute Chance, das Rathaus in Dieterskirchen zu sanieren. Immerhin 90 Prozent (256 600 Euro) sind dafür in Aussicht gestellt. Der Gemeinderat sprach sich für eine Anmeldung im Leader-Programm aus. Ziel ist es, Anlagen als Mehrgenerationen-Plätze aufzuwerten oder zu bauen.

Zügig, da von der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Neunburg vorm Wald gut vorbereitet, ging der öffentliche Teil der Sitzung des Gemeinderates Dieterskirchen über die Bühne.

Bürgermeister Hans Graßl wurde beauftragt, der Firma Georg Huber in Rötz den Auftrag für die Fräs- und Asphaltierungsarbeiten für die Gemeindeverbindungsstraße Pottenhof-Zengeröd (Fortführung der Sanierungsmaßnahmen nach der neuen Brücke Pottenhofmühle in Richtung Zengeröd) zu erteilen. Huber hatte mit 18 783 Euro das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. In dieser Summe sind auch die Bauarbeiten an der Brücke bei Stegen enthalten.

Erfreut war der Gemeinderat darüber, dass im Kommunal-Investitionsprogramm (KIP) für die energetische Sanierung des Rathauses eine Förderung in Höhe von 256 600 Euro (90 Prozent der förderfähigen Kosten) in Aussicht gestellt worden ist, die es nach Auswertung des Förderbescheides sinnvoll zu nutzen gilt.

Im Rahmen einer möglichen Leader-Förderung entschied sich der Gemeinderat für eine Bewerbung um die Förderung bei der Aufwertung der bestehenden Anlagen zu Mehrgenerationen-Plätze oder auch um die Planung und den Bau eines neuen Mehrgenerationen-Platzes, worüber allerdings erst bei einer Zusage entschieden werden soll.

Über den Rahmenvertrag "Bayern-WLAN" wird der Gemeinderat erst im Herbst entscheiden. Die Bestätigung der in der Dienstversammlung im Mai neu gewählten Kommandanten der Feuerwehr Prackendorf, Sebastian Fischer als erster Kommandant und Johann Graf als sein Stellvertreter, war reine Formsache. Ein nichtöffentlicher Sitzungsteil schloss sich an.
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