Rechnungsprüfung stellt Gemeindearbeiter gutes Zeugnis aus
Bestnoten für den Bauhof

Politik
Dieterskirchen
17.12.2015
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Vom Aufhängen der Fahnen bis zur Vorbereitung des Trauzimmers - der Bauhof ist die Allzweckwaffe der Gemeinde. Dem einzigen Arbeiter Alfons Richthammer ist bei der örtlichen Rechnungsprüfung ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt worden. Jetzt will der Gemeinderat über Verstärkung nachdenken.

Im Gremium lag am Mittwoch der Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses auf dem Tisch. "Den Schwerpunkt haben wir heuer auf den gemeindlichen Bauhof gelegt", erklärte Vorsitzender Richard Brunner, der die Unterlagen zusammen mit den Ratskollegen Johann Lindl und Karl Wagner geprüft hatte. Es sei alles unter die Lupe genommen worden, was mit diesem Bereich zusammenhänge. Und die Prüfung erbrachte Bestnoten für den Bauhof. Dies begann bereits bei der übersichtlichen Dokumentation der Arbeiten, die ein breitgefächertes und anspruchsvolles Aufgabenfeld offenbaren.

Lob für Kooperation


Die Verbuchung der Bauhofleistungen sei transparent und nachvollziehbar. Lob gab es auch für die funktionierende Zusammenarbeit mit der Gemeinde Thanstein, diese sei für einige Arbeiten dringend erforderlich.

Nachdem die Gemeinde mit Alfons Richthammer lediglich über einen Arbeiter verfügt, bat Richard Brunner die Bürger um Verständnis, wenn bei der Erledigung der Aufgaben Prioritäten gesetzt werden und Wünschenswertes hinten anstehen muss. Gleichzeitig brachte er eine Verstärkung für den Bauhof ins Spiel: Gerade bei einfachen, zeitintensiven Tätigkeiten soll eine befristete Unterstützung durch Teilzeitkräfte überlegt werden.

Bürgermeister Hans Graßl war dankbar für die Prüfung, "es ist auch gut zu wissen, wenn etwas in Ordnung ist". Er kündigte an, dass sich der Gemeinderat ausführlich über Möglichkeiten zur Verstärkung des Bauhofs unterhalten werde, dabei soll auch Gemeindearbeiter Richthammer mit eingebunden werden. Das Gremium nahm schließlich den Prüfbericht einstimmig zur Kenntnis. Bürgermeister Hans Graßl blieb außen vor, als danach die Räte die Entlastung für das Haushaltsjahr 2014 erteilten. Ohne Gegenstimme brachten sie zum Ausdruck, dass sie mit der Abwicklung der Finanzwirtschaft einverstanden sind. Die Haushaltsrechnung schloss bei Einnahmen und Ausgaben mit jeweils rund 2,03 Millionen Euro ab.

Bei zwei weiteren Tagesordnungspunkten ging der Blick in Nachbargemeinden. Die Gemeinderäte hatten keine Einwände gegen den in Neunburg entstehenden Bebauungsplan "Sondergebiet großflächiger Einzelhandel Pfalzgrafencenter" und auch nichts gegen die vierte Änderung des Flächennutzungsplans zur Rücknahme von Bauflächen in Muschenried (Gemeinde Winklarn).

Kriegerdenkmal im Fokus


Richard Brunner machte noch auf das "in die Jahre gekommene" Kriegerdenkmal aufmerksam. Um sich von dessen Zustand 30 Jahre nach der letzten Renovierung zu überzeugen, soll schon im Januar ein Ortstermin des Gemeinderats stattfinden.

Neue Pumpe fürs Abwasser

Dieterskirchen. (mp) Nachträglich genehmigte der Gemeinderat am Mittwoch eine Eilentscheidung des Bürgermeisters für den Kauf einer neuen Abwasser-Pumpe. Wie Hans Graßl in der Sitzung berichtete, hatte das bisherige Gerät am Pumpwerk Silbermühle den Geist aufgegeben. Nachdem preislich zwischen Reparatur (3186 Euro) und Ersatzbeschaffung (3530 Euro) lediglich knapp 350 Euro Unterschied waren, hatte sich der Bürgermeister zum Neukauf entschlossen. Es habe schnell gehandelt werden müssen, "gerade in diesem Bereich fällt das meiste Abwasser an", erläuterte Graßl.
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