Aus der Oberpfalz gesehen
Sternengeburt im Adlernebel

Vermischtes
Dieterskirchen
06.08.2016
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Dieterskirchen/Weiden. Der Vorteil großer Teleskope ist deren lange Brennweite: Kleine Dinge kommen groß raus. Das kann sich aber zum Nachteil entwickeln, wenn Himmelsobjekte nicht mehr komplett auf den Sensor einer Kamera passen. Der Königsweg in diesem Fall: ein größerer Kamerasensor.

Die Sternwarte Dieterskirchen im Kreis Schwandorf hat so ihr "Problem" gelöst. Die Astro-Kamera FLI ML50100 mit einem übergroßen CCD-Sensor erlaubt trotz der Brennweite des Hauptteleskops von 6400 Millimetern die Abbildung relativ ausgedehnter Objekte wie dem Adlernebel. Dieser Gasnebel im Sternbild Schlange wird nicht ganz korrekt auch Messier 16 (M16) genannt, wobei diese Katalognummer eigentlich einen offenen Sternhaufen meint, der gerade in dem Nebel entsteht. In dem Emissionsnebel kann man die Geburt von Sternen beobachten. Diese kosmischen Babys lassen das Wasserstoffgas in sattem Rot erstrahlen. Auf solchen mehr als eine Viertelstunde belichteten Aufnahmen werden die berühmten Staubsäulen im Zentrum gut sichtbar. Bild: David Janousch
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