Den Mitgliedern des Frauenbundes steht ein ereignisreiches Jahr bevor
Festlichkeiten erfordern Einsatz der Frauen

Über "Wechselwirkung von Medikamenten" sprach Apotheker Peter Kindler bei der Versammlung des Frauenbundes im Pfarrheim.
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Dieterskirchen
06.03.2016
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Mit dem Anzünden einer Kerze und einem Vater unser für die Mitglieder des Frauenbundes, die im vergangenen Jahr verstorben sind, begann die Jahreshauptversammlung im Pfarrheim. Monika Hödl blickte auf ein aktionsreiches Jahr, das mit dem Weiberfasching und dem Besuch der Sternwarte begann.

Das Pottenhofer Dorffest, das 40-jährige Jubiläum des Schnupferclubs und das 150-jährige Jubiläum der Schützen gehörten zu den gern besuchten Festen. Palmbüschelbinden, Maiandachten, Einkehrtag, Pfarrfest und Marienlob gehörten zu den Kernaufgaben des kirchlichen Vereins.

In der Vorschau ging Angelika Portner besonders auf den Einkehrtag "Wenig ist viel" in Johannisthal ein sowie auf die Kreuzwegandacht auf dem Kalvarienberg. Das Fest der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) am 12. Juni und die Primiz von Thomas Fischer am 3. Juli erfordern den Einsatz der Frauen.

Eine kleine Feier zum 35-jährigen Bestehen des Frauenbundes mit einem Gottesdienst am 22. Oktober müsse auch geplant werden. Pfarrer Markus Urban stellte das von Papst Franziskus ausgerufene "Jahr der Barmherzigkeit" in den Mittelpunkt seines Grußworts. Im Alltag und in der großen weiten Welt sollte das Motto "Barmherzig wie der Vater" als Auftrag für alle gelten, besonders auch für den Frauenbund. Sein Dank galt allen Frauen, die das ganze Jahr über mitarbeiten.

Auch Angelika Portner bedankte sich bei den Helfern für die dauerhafte Unterstützung. Apotheker Peter Kindler hielt einen interessanten Vortrag über die "Wechselwirkung von Medikamenten". Diese Interaktion besteht sowohl zwischen verschiedenen Medikamenten als auch zwischen Medikamenten und Nahrungsergänzungs- und Lebensmitteln.

Dadurch könne die Wirkung des Arzneimittels verstärkt oder auch abgeschwächt werden. Dabei hätten ältere Menschen, Raucher, Alkoholiker und Patienten mit eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion ein höheres Risiko.

Als Beispiele zeigte der Apotheker die Wechselwirkung von Schmerzmitteln und Blutdruckmedikamenten auf. Schilddrüsenhormone sollten nicht zusammen mit Calciumpräparaten oder Milchprodukten und nicht mit Eisenpräparaten oder Magenmitteln eingenommen werden. "Werden Sie sensibel für die Arzneimitteltherapie", empfahl der Apotheker den Frauen, "und lassen Sie sich vom Hausarzt oder Ihrer Stammapotheke beraten."
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