Erna und Anton Ritsch feiern "Diamantene" - Zahlreiche Gratulanten
60 gemeinsame Ehejahre

Schöne sechs gemeinsame Jahrzehnte haben Erna und Anton Ritsch, (vorne zwischen Sohn Josef und Bürgermeister Hans Graßl) hinter sich. Für die Pfarrgemeinde haben (hinten von links) Alois Kramer und Marianne Fischer gratuliert. Bild: frd
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Dieterskirchen
31.10.2016
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Zu nur sechs diamantenen Hochzeiten konnte Bürgermeister Hans Graßl bisher in seiner Amtszeit gratulieren. Da waren auch für ihn die 60 Jahre Ehe von Erna und Anton Ritsch aus Prackendorf, etwas ganz etwas Besonderes.

Wie das Mitte des vorigen Jahrhunderts eben so war, hatten die wenigsten ein Auto und die Jugend der Dorfgemeinschaften traf sich im eigenen oder im Nachbardorf zum Tanz, zur Kirwa oder zu Festen. So war es auch bei Erna Köppl aus Bach und Anton Ritsch aus Prackendorf, bei denen es bei so einer Gelegenheit "funkte".

Sie mochten sich auf Anhieb und ließen sich am 26. Oktober 1956 auf dem Prackendorfer Standesamt trauen. Den kirchlichen Segen gab ihnen der damalige Pfarrer Alois Wensauer in der Kirche St. Ulrich in Dieterskirchen. Während sich die Ehefrau neben der Versorgung der Landwirtschaft die ersten Jahre fürsorglich um die beiden Kinder, (eine Tochter und einen Sohn) kümmerte, versorgte der Ehemann die Familie mit seiner Arbeit im Steinbruch und später auch in der Drahtzieherei in Prackendorf.

Nach dem Rezept befragt, wie 60 gemeinsame Ehejahre funktionieren, meinten die beiden, "dass man sich einfach gerne haben und jeder einmal nachgeben muss". Wenn Meinungsverschiedenheiten auftreten, müsse man sich danach wieder vertragen, da der eine den anderen oft schon im nächsten Moment wieder braucht.

Leider ist die Tochter vor wenigen Jahren verstorben. Da beide schon den 80er überschritten haben, werden sie von der Familie des Sohnes nach besten Kräften unterstützt. An der diamantenen Hochzeit freuten sie sich auch über die Glückwünsche der fünf Enkel und drei Urenkel.

Erna Ritsch hat zeitlebens gerne gestrickt und sich der Gartenarbeit und der Blumenzucht gewidmet. Ihr Ehemann hingegen hat gerne Obstbäume veredelt, sich der Holzarbeit gewidmet und als Hobbymusiker mit seiner Knopfharmonie auch so manchen Abend in fröhlicher Gesellschaft gestaltet. Er ließ es sich auch nicht nehmen, seiner Jubelbraut ein Ständchen zu spielen. Zum Gratulieren kamen neben Bürgermeister Hans Graßl auch Marianne Fischer und Alois Kramer vorbei, die namens der Pfarrgemeinde die Glückwünsche überbrachten.
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