Primiz war eine Meisterleistung

Die größte Herausforderung des Vereins war die Gestaltung der Primiz von Thomas Fischer, die gemeinsam mit viel Fantasie, Geschick und Freude geschultert wurde. Bild: weu
Vermischtes
Dieterskirchen
20.11.2016
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In einer äußerst beeindruckenden Bilderschau wurde die Primiz von Thomas Fischer bei der Herbstversammlung des Gartenbauvereins Dieterskirchen in Erinnerung gerufen. Die Pflanzenbörse kam gut an und an junge Eltern und deren Nachwuchs konnten elf Baby-Bäume übergeben werden.

Vorsitzende Monika Roßkopf blickte im voll besetzten "Genusswerk Schöberl" zunächst auf die Aktionen des abgelaufenen Jahres. In einer Kinderaktion wurde auf der Wiese bei der Schule ein Weiden-Tipi aufgestellt, das schön zugewachsen ist. Auch Windspiele wurden gebastelt und zum Abschluss gab es Wienersemmeln.

Der Besuch der Landesgartenschau in Bayreuth war sehr interessant, am Nachmittag erfolgte ein Stadtrundgang. Durch das gute Obstjahr wurde die Obstpresse an acht Tagen angeworfen. Mit Unterstützung durch Alfons und Silvia Richthammer sowie Manfred Schafbauer konnte der Ansturm bewältigt werden, dankte die Vorsitzende. 410 Liter Saft wurden für den Kindergarten gepresst, auch die Schulkinder erhielten bei ihrem Besuch in der Obstpressanlage Apfelsaft. Daneben haben Mitglieder des Vereins wieder die öffentlichen Anlagen bepflanzt und gepflegt, neu war dieses Jahr der Blumenschmuck am Rathaus.

"Die größte Herausforderung für den Verein und die ganze Gemeinde war jedoch die Primiz", stellte Roßkopf fest. In etwa 300 Fotos wurden nochmals alle Stationen aufgezeigt, von den Planungen bis zum Primiztag. Dabei wurde die großartige Gemeinschaftsleistung von Jung und Alt deutlich, aber auch ausgeprägte Kreativität der Mitarbeiter sowie exaktes Arbeiten. Viel Phantasie und oft mehrmaliges Ausprobieren waren bei den Figuren auf den Blumenteppichen notwendig, erzählte Anita Graßl an Beispielen. Am Ende waren noch so viele Blumen übrig, dass jede Treppenstufe, jeder Sims und jede Mauer rund um die Kirche geschmückt wurden. "Es war sehr viel Arbeit, aber es hat auch Spaß gemacht", resümierte Anita Graßl.

"Euer Jahresprogramm war schon großartig, aber die Primiz hat alles in den Schatten gestellt", war auch Bürgermeister Hans Graßl voll des Lobes. Diese herausragende Gemeinschaftsleistung zeige, was man zu leisten imstande ist, wenn man zusammen hilft. Einen Überblick über den Obstlehrpfad gab Johann Köppl. Am 24. Oktober 2017 besteht der Lehrpfad 20 Jahre. Leider seien Krankheiten an den Bäumen festzustellen, Sitzbänke kaputt und Schilder verbogen. Somit sei gerade im Hinblick auf das Jubiläum viel Pflege erforderlich. Bisher habe ihm Anton Forster geholfen. Köppl hofft jedoch auf weitere Unterstützung, die ihm von Bürgermeister Graßl auch zugesagt wurde. Im Herbst 2017 könne man ein kleines Fest mit Obstausstellung machen, ließ der Bürgermeister wissen und dankte allen, die im Gartenbauverein das ganze Jahr über mitarbeiten.
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