Schätzfrage der Sportheimkirwa dreht sich um Kopfumfang der Gemeinderäte
Kirwagaudi mit "Kopf-Arbeit"

1730 Millimeter Kopfumfang brachten die stellvertretenden Bürgermeister Richard Brunner und Michael Albang sowie Gemeinderat Johann Lindl (von links) zusammen aufs Maßband. Diese Zahl sollten die Besucher der Sportheimkirwa im Vorfeld erraten. Bild: weu
Vermischtes
Dieterskirchen
12.10.2016
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Die "Schwarz-Buam" sorgten für Stimmung und an Getränken herrschte kein Mangel. Deshalb dauerte die Sportheimkirwa des TSV Dieterskirchen für manchen länger als erwartet.

Mit den Punktspielen der ersten und zweiten Mannschaft gegen den SC Kleinwinklarn begann die Veranstaltung. Am Abend sorgten die "Schwarz-Buam" im Festzelt neben dem Sportheim für beste Kirwastimmung. Mit bodenständiger bayrischer Musik sorgten sie für Party-Laune, so dass auch das süffige Bier viel Zuspruch bekam. Wer sich zu sehr ausgepowert hatte, der konnte mit Kesselfleisch, gegrillten Forellen, gebackenen Karpfen, der "Sulz nach TSV-Art", Käse und Brezen seine Kraftreserven wieder auffüllen und die lange Nacht durchstehen.

Räten den Kopf gemessen


Den Höhepunkt des Abends bildete der "Bürgermeister-Auftrieb". Im Vorfeld durften die Gäste bei einer Schätzfrage tippen, wie viel der Kopfumfang der stellvertretenden Bürgermeister Richard Brunner und Michael Albang sowie von Gemeinderat Johann Lindl beträgt.

Nach dem exakten Ausmessen stand schließlich fest, wer von den drei Ratsmitgliedern "das meiste Hirn" hatte. Nachdem TSV-Vorsitzender Robert Becher gemeinsam mit zwei Assistentinnen gemessen und ausgerechnet hatte, ergab sich ein Gesamtergebnis von 1730 Millimetern, wobei Gemeinderat Lintl mit 583 Millimetern den größten Umfang aufwies.

Diesem Ergebnis kamen Gerhard Albang, Karl Wagner und Thomas Hartinger am nächsten, verzichteten aber auf den Preis. Gemeinderat Erhard Fischer nahm den Gewinn, eine Fotokamera an, und spendete sie dem Kindergarten. Böse Zungen im Sportheim behaupteten, Bürgermeister Hans Graßl, der sich zum Zeitpunkt der Kirwa auf Bürgermeisterausflug befand, sei deshalb nicht angetreten, damit man nicht nachweisen könne, welchen "Dickschädel" er habe.

Ab 21 Uhr war auch die Disco-Bar im Zelt geöffnet, und der letzte Gast trat erst gegen 4.30 Uhr den Heimweg an. Am Sonntag gegen 10 Uhr hieß es dann für die Fußballer schon wieder aufstehen und den traditionellen Kirwabaum mit Schleifen in weiß und grün, den Vereinsfarben, zu schmücken. Mit zünftiger Musik untermalte Stefan Ebenschwanger das Aufstellen des Baumes. "Liebe, nach einer langen Kirwanacht sehr früh erschienenen Gäste", sprach Robert Becher zur Begrüßung, bevor er die Anweisungen gab: "Hau ruck!" und "Auf". Nach etwa 20 Minuten stand der Kirwabaum senkrecht. Nachdem der Stamm verankert war, wurde noch das Vereinswappen des TSV am Baum angebracht.

Ausklang mit Fußball


In der Zwischenzeit fing bereits das Kreisligaspiel der A-Jugend gegen die SG Stulln an. Der Großteil der Zuschauer ging ins Sportheim zum Weißwurstfrühschoppen. Am Nachmittag beendete das Spiel der B-Mädchen gegen den SV Illschwang und ein gemütliches Beisammensein die vierte Sportheimkirwa.
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