Am Anfang ein Lauf ohne Namen

Lokales
Ebermannsdorf
19.05.2015
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"Wenn man eine Veranstaltung zum 25. Mal ausrichtet, dann braucht man nicht mehr nervös zu werden", erklärt der "Ebermannsdorfer Mr. Jedermann" Georg Roth vor dem Start.

Auch für ihn war es ein kleines Jubiläum, den er zeichnete ebenfalls in der 25. Auflage verantwortlich für den Jedermannslauf. Als versierter Veranstalter verstand er es am vergangenen Wochenende erneut, die Läufer zu begeistern, auch wenn die Laufstrecken der Damen- und Herrenriege mit manch deftigem Wadlbeißer eine gute Kondition der Teilnehmer forderte.

Angefangen hatten die Ebermannsdorfer vor 25 Jahren, damals mit einem Lauf ohne Namen. Und Georg Roth war in dieser Zeit auch immer noch als aktiver Läufer mit dabei. "Er ist der große Kümmerer des Jedermannslaufes und das zeichnet seine sportliche Einstellung immer wieder aus", würdigte der Ebermannsdorfer Bürgermeister Josef Gilch seine Verdienste bei der Siegerehrung. Am Start waren in Ebermannsdorf 124 Läufer, davon 25 Bambini, 59 Schüler, 14 Damen, ein Jugendlicher und 25 Herren.

Wenn es ihm die Zeit erlaubt, ist Heiko Backofen vom TuS Rosenberg mit dabei. "Ich möchte diese Laufveranstaltungen nicht missen", sagte er. Denn schließlich müsse man immer ein sportliches Ziel haben und "das sind für mich die Laufveranstaltungen". Schade findet er allerdings, dass es bei den verschiedenen Wertungsläufen der vergangenen Jahre immer weniger geworden sind.

Etwas mehr Zeit für die Laufveranstaltungen nehmen sich heuer Marion und Florian Fuchs. Denn nach der Aufgabe politischer Ämter von Florian Fuchs wollen die beiden diese Stunden zusammen mit ihren Kindern in die Landkreiscup-Läufe einbringen. Auch für Kerstin Weiß und ihren Vater Stefan Weiß vom SCMK Hirschau zählen die Samstagsläufe der Landkreiscupwertung und natürlich auch der Stadtlauf in Sulzbach Rosenberg zu den Pflichtaufgaben ihrer sportlichen Einstellung.

Die schnellsten Laufzeiten einer Ebermannsdorfer Siedlungsrunde der Bambiniwertung über 600 Meter brachten Tobias Gigl von der Skivereinigung Amberg und Emma Welz vom TuS Rosenberg in die Wertung ein. Die Bestzeiten der Schülerwertung über 1200 Meter erreichten Simon Pfleger von den Ebermannsdorfer Hobbyläufern und Anika Schneider von der Skivereinigung Amberg. Über die 2200 Meter Laufstrecke waren Alexander Schlosser vom SV Illschwang und Merle Dronzella vom TV Amberg Zeitschnellste.

Ein einsames Rennen gegen die Uhr lief Jonas Grundler über 5000 Meter im Jugendbereich. Zeitschnellste Dame auf der Ebermannsdorfer Laufmeile war Hannah Kadner von der LAC Quelle Fürth. Schnellster Mann über 8000 Meter war Jonas Rabenstein (RSC Neukirchen), vielen noch bekannt aus den Jugendbereich, vor Markus Koller von der DJK Ursensollen. Der nächste Wertungslauf ist am Samstag, 6. Juni, der Hahnenkammlauf in Edelsfeld.
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