Asphalt statt Dreck

Lokales
Ebermannsdorf
01.12.2015
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Endlich wird der Bauhof in Ebermannsdorf saniert. Der erste Schritt, die Asphalttragschicht, konnte gerade noch vor dem Einbruch des Winters erledigt werden.

Bürgermeister Josef Gilch und Bauhofleiter Stefan Reindl zeigten sich sehr erfreut über das Ergebnis. Der Gemeindechef lobte insbesondere seine Bauhofmitarbeiter, die die vorbereitenden Arbeiten sehr gut erledigt hätten. "Schade nur, dass es durch langes Hin und Her im Gemeinderat und damit verbundene Verzögerungen dieses Jahr nicht mehr möglich war, die Fläche vor den Fahrzeughallen zu asphaltieren", bedauerte Gilch.

Mitarbeiter packen zu

Alle vorbereitenden Arbeiten haben die Bauhofmitarbeiter selbst übernommen - angefangen vom Verlegen von Kanälen und Setzen von Ablaufschächten und Granitborden bis zum Vorbereiten der Schotterplanie. "Durch die vielen An- und Umbauten des Bauhofs mit diversen Mäuerchen sowie Türen und Toren auf unterschiedlichsten Ebenen war es nicht einfach, die Höhen der Asphaltierung so anzulegen, dass das Oberflächenwasser künftig vom Gebäude weg läuft und nicht zum Haus hin", erläuterte Gilch. Im Vorfeld habe man das Areal von Schutt befreit, der dort jahrzehntelang herumlag. Die Witterung ließ es in der vergangenen Woche gerade noch zu, die Tragschicht im Bereich der Auffahrten zum oberen Parkbereich und der Zufahrtsfläche zu Schreinerei, Werkstatt und Sozialräumen einzubauen. Der Gemeinderat hatte damit im Oktober die Firma Englhard aus Ammerthal beauftragt. Sie erledigt auch die Asphaltierung des zweiten Bauabschnitts im nächsten Jahr.

Ölabscheider kommt

Im Zuge der Sanierung wird endlich auch ein Ölabscheider eingebaut, über den das Abwasser der Fahrzeugwaschflächen abgeleitet werden kann. Ein Schlammfang ist dafür ebenso dringend erforderlich. Zudem muss die vorhandene Tankstelle versetzt werden. Nötig ist der Bau von betonierten Schütt- und Lagerboxen zur Lagerung von Material, angefangen von Humus über Schotter bis hin zu Rindenmulch. Der Außenputz, in den 1980er-Jahren begonnen, muss endlich fertiggestellt werden. Das gesamte Projekt wird voraussichtlich 150 000 Euro kosten und wurde für den Haushalt 2015 und 2016 eingeplant. Die 100 000 Euro, die für heuer vorgesehen waren, werden nun aber dieses Jahr bei Weitem nicht aufgebraucht.
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