Der Bürgermeister zieht sich zurück. Nicht als Gemeindeoberhaupt,
Meidinger will die 100 knacken

Lokales
Ebermannsdorf
07.05.2015
1
0
aber von der Spitze des CSU-Ortsverbandes. Josef Gilch gibt nach 16 Jahren als Vorsitzender das Amt in jüngere Hände.

(wec) In der Führung des 90-köpfigen CSU-Ortsverbands Ebermannsdorf/Pittersberg gab es einen Ämtertausch. Bei der Jahreshauptversammlung kandidierte der bisherige Vorsitzende, Josef Gilch, nicht mehr für den Vorsitz. Nachfolger ist Erich Meidinger. Der Bürgermeister bleibt aber einer der insgesamt drei Stellvertreter.

Vor den Wahlen ließ Gilch die Projekte des Vorjahres Revue passieren. Neben dem neuen Gewerbegebiet Schafhof Ost nannte der Rathauschef die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED und die Erschließung des Pittersberger Baugebiets.

Noch viel zu tun

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Gemeindeentwicklungskonzept, das nach der Bürgerbeteiligung vor dem Abschluss stehe. Für dieses Jahr stünden unter anderem der Dorfbrunnen in Pittersberg, die Ertüchtigung des Regenrückhaltebeckens in Ebermannsdorf und die Sanierung des Bauhofs an. Auch die Bordsteine um die Kirche müssten dringend erneuert werden. Schade sei, so der Bürgermeister, dass es für den Bau des Fuß- und Radwegs nach Theuern keinen einstimmigen Beschluss gegeben habe, wo es doch auch um die Sicherheit gehe.

Danach sprach Josef Gilch die an diesem Abend entscheidenden Worte: "Eine gute Zeit für einen Wechsel!" Er empfahl 3. Bürgermeister und Jugendbeauftragten, Erich Meidinger. Er sei "der richtige Mann für diese wichtige Aufgabe". Die Anwesenden sprachen Meidinger dann auch einstimmig das Vertrauen aus.

"Große Fußstapfen"

"Es sind große Fußstapfen, in die ich treten muss", sagte Meidinger mit einem Blick auf seine Vorgänger im Amt: Josef Gilch, Johann Bauer und Hans Scharl. Sie und Landtagsabgeordneter Harald Schwartz gratulierten dem neuen Ortsvorsitzenden, der sein Ziel in Worte fasste: "Ebermannsdorf mit einer engagierten, guten CSU-Mannschaft und ihren Ideen an der Spitze vergleichbarer Kommunen zu halten!"

Eine weitere große Herausforderung sieht Erich Meidinger in der magischen Mitgliederzahl 100, die er vor allem durch den Beitritt jüngeren Mitbürger erreichen wolle.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.